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16.04.2010

An den Schnittstellen der Unternehmen: Wirtschaftsinformatik

Welche Themen beschäftigen die Studierenden der Wirtschaftsinformatik? Wie gestalten sie schon während des Studiums ihre Zukunft? Diese und mehr Fragen stehen im Mittelpunkt nicht nur der Informationsabende, sondern auch der Abschlussfeiern der Studierenden.

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Am Anfang steht eine Informationsveranstaltung und danach folgt möglicherweise die Immatrikulation. Am Ende steht die Verleihung der Urkunden - bislang für die frisch gebackenen Diplom-Wirtschaftsinformatiker, nunmehr für die Bachelor of Arts im Fachgebiet Business and Information Systems.

Am Anfang stellt sich die Frage: Warum sollte ich Wirtschaftsinformatik studieren? Und am Ende: Was hat mir das Studium gebracht?

Informatik und Betriebswirtschaft kombiniert

Allein schon diese Kombination macht das Studium so spannend, berichten die Absolventen einhellig: "Welches Unternehmen kann heute noch ohne bedarfsgerecht eingerichtete und flexibel ausbaubare Informations- und Kommunikationstechnik überleben?"

Daher ist die Quote derer, die im Anschluss an das Studium den zeitnahen Einstieg in das Berufsleben schaffen, überdurchschnittlich hoch.

Auch für berufsbegleitend Studierende erweist sich das RFH-Konzept als zielführend. IT-Kenntnisse in Verbindung mit BWL sind der Schlüssel zum Erfolg an den Schnittstellen der Unternehmen, wo die Computerspezialisten den Experten in Fertigung, Planung, Marketing, CRM oder Controlling maßgeschneiderte Lösungen schaffen sollen.

Spannende Themen der angewandten Forschung

Mit ihrer Abschlussarbeit - in der Regel einer anwendungsbezogenen Lösungskonzeption auf wissenschaftlichen Grundlagen - qualifiziert sich ein Absolvent in besonderer Weise für den Arbeitsmarkt.

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Zu Beispiel Oliver Prang (Mitte): er wurde für die beste Diplomarbeit des Wintersemesters 2009/10 ausgezeichnet. Sein Thema: "Praktikabilitätsanalyse der Modelle und Methoden zur Bestimmung des Kundenwertes". Damit hatte er sich auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte konzentriert, wie die Kurzdarstellung seiner Arbeit zeigt:

"Kundenorientierung mit dem Ziel des Aufbaus profitabler Kundenbeziehungen gilt heute als ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dennoch lässt sich beobachten, dass der tatsächliche Wertbeitrag eines Kunden am Erfolg den meisten Unternehmen nicht bekannt ist.

Trotz steigenden Interesses an validen und nachvollziehbaren Aussagen über den Kundenwert im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements wird eine Bestimmung eines ganzheitlichen Kundenwertes in der Unternehmenspraxis nicht oder nur unzureichend durchgeführt.

Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die theoretischen Methoden und Modelle zur Bestimmung des Kundenwertes auf ihre Praktikabilität zu analysieren. Mit Hilfe der identifizierten praxistauglichen Elemente wird ein mehrdimensionaler und praktikabler Ansatz zur Kundenwertbestimmung entwickelt."

Die Akzentsetzungen für die Abschlussarbeiten sind an der RFH weiträumig möglich. Die Studierenden können ihre Themen selbst bestimmen - oftmals orientieren sie sich dabei an den Belangen ihres derzeitigen oder für die Zukunft erhofften Arbeitgebers.

Wer berufsbegleitend studiert, kann in der Regel eine handfeste Problemlösung für seinen Arbeitsplatz oder sein Unternehmen realisieren und dadurch seinen nächsten Karriereschritt einleiten.

Beispiele von Themen der Abschlussarbeiten des vergangenen Semesters:

Freiheit in der Lehre bedeutet Freiheit für die Studierenden

Auch das Studium der Wirtschaftsinformatik ist von Klassenverbänden und regelmäßigen Modulprüfungen bestimmt - das ist typisch für die RFH insgesamt. Zugleich bietet genau dieses Studiensystem ein hohes Maß an Freiheit:

Einladung zum Kennenlernen

Der Studiengangsleiter - Prof. Dr. Ralph Trittmann - stellt beim nächsten Infoabend die Details des Studienangebots vor und freut sich auf Fragen und das Gespräch mit allen Interessenten.

Wer nicht bis zum nächsten Infoabend warten möchte, kann auch gern vorab mit Prof. Dr. Trittmann per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Termin des nächsten Infoabends

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