'Full house' nennt man das!", meinte ein Student, als er den wohl letzten Sitzplatz ergatterte. Die Info-Veranstaltung am 30. November über Auslandssemester bei der RFH-Partnerhochschule in Australien konnte gar eine kleine Hundertschaft an Studierenden aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mediendesign, Medizin-Ökonomie und Wirtschaftsrecht locken." /> 'Full house' nennt man das!", meinte ein Student, als er den wohl letzten Sitzplatz ergatterte. Die Info-Veranstaltung am 30. November über Auslandssemester bei der RFH-Partnerhochschule in Australien konnte gar eine kleine Hundertschaft an Studierenden aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mediendesign, Medizin-Ökonomie und Wirtschaftsrecht locken." />
 
 
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01.12.2009

Australien lud ein - und viele kamen

"'Full house' nennt man das!", meinte ein Student, als er den wohl letzten Sitzplatz ergatterte. Die Info-Veranstaltung am 30. November über Auslandssemester bei der RFH-Partnerhochschule in Australien konnte gar eine kleine Hundertschaft an Studierenden aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mediendesign, Medizin-Ökonomie und Wirtschaftsrecht locken.

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Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Harjes (li.) war glücklich, dass er an diesem Tag Alex Tagaroulias von der University of Newscastle wieder in Köln begrüßen durfte: "Wir haben uns zum ersten Mal vor fünf Jahren gesehen, als der Kooperationsvertrag zwischen unseren beiden Hochschulen unterschrieben wurde - und ich finde, beide Einrichtungen haben inzwischen eine Menge daraus gemacht!"

 

Tatsächlich interessieren sich immer mehr Studierende der RFH für ein Auslandssemester an dieser Partnerhochschule, die nur 150 km von Sydney entfernt in einer gar nicht so kleinen Stadt ihren Campus hat: Newcastle zählt immerhin mehr als 500.000 Einwohner.

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Alex Tagaroulias (li.) vom International Office der University of Newcastle weiß, warum immer mehr RFH-Studierende einen Abstecher nach Newcastle einplanen: Die australische Universität hat ein klar strukturiertes System an Modulen und eine offene Struktur der Fachbereiche.

Daher stellen sich die RFH-Studierenden, wenn es sein muss, sogar aus mehreren Fachbereichen ihre Module passgenau zusammen, die sie nach Rückkehr problemlos für ihr Studium an der RFH anerkennen lassen können.

Und er verrät auch gleich, wo er selbst mit seiner Familie im Zentrum von Newcastle wohnt: "It's an open invitation for you all!"

Mittels Luftbildern und Karten weiß er präzise die Vorzüge der Wohnmöglichkeiten für Studierende aus Deutschland zu beschreiben, ob nun am Rande der Uni oder im Zentrum der Stadt gelegen - und die Kosten.

Natürlich geht es auch um den Workload und die Lehrformen. Die University of Newcastle ist dafür bekannt, dass viel "Problem Based Learning" stattfindet anstelle der üblichen Lehrveranstaltungen im Kursverbund.

Über den starken Praxisbezug dieser zugleich auf Forschung ausgerichteten Universität sind auch die RFH-Studierenden begeistet, die bisher bereits ein Semester in Newcastle belegt hatten.

 
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"Bitte grüßen Sie Katja von uns! Sie hat unseren Aufenthalt im Frühjahr 2009 perfekt organisiert!", gaben mir einige Studierende des Fachs Mediendesign mit auf den Weg zu diesem Termin.

Katja Dittmann (li.) vom IEC in Berlin betreut die RFH-Studierenden, vom ersten Interesse bis zur Abreise sozusagen. Sie hat selbst Internationales Tourismusmanagement studiert, war mehrfach in Australien und kennt daher alle Klippen und Tricks.

Und sie rechnet den Studierenden vor, welche Kosten ein halbes Studienjahr in Newcastle mit sich bringt. Dass ein solches Auslandssemester in besonderer Weise Bafög-gefördert sein kann und unter welchen Bedingungen, legt sie genau dar.

Für die Studierenden der RFH hat die Zusammenarbeit mit ihr einen großen Vorteil: Sie hat den ständigen Kontakt nach Newcastle, prüft vorab alle Formalitäten und sorgt für manche finanziellen Vorteile, die sich aus der Kooperation beider Hochschulen und der Verbindung mit IEC realisieren lassen.

 
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Viele Fragen kamen schon im Plenum auf - und noch mehr danach, im Einzelgespräch. Diese Chance, mit dem Gast aus Australien direkt die eigenen Anliegen zu besprechen, ließen sich viele nicht entgehen.

Für die interessierten Studierenden wurde in den zwei intensiven Stunden deutlich, dass mit dieser internationalen Kooperation ihrer Hochschule - einer von mehreren - die Wege bereitet sind, um die von der Bologna-Reform gewollten internationalen Erfahrungen sammeln und sie ohne Verluste in das Studium integrieren zu können.

"Die Regelstudienzeit kann eingehalten werden!"
, so Katja Dittmann. Das war eine der vielen wichtigen Informationen dieses Mittags.

Martin Gertler