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25.03.2010

Bereich Robotik weiter ausgebaut

Die Zahl der Industrieroboter steigt ständig - allein in Deutschland wurden im Jahr 2008 laut IFR 10.834 Roboter installiert. Wie man solche Geräte nutzbringend einsetzen kann und sie in Produktionsprozesse technisch und wirtschaftlich integriert, wie man sie steuert und wartet - all das sind Themen im Bereich Robotik unserer Hochschule. Er konnte nun die Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer FANUC Robotics verstärken.

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Dusko Lukac (re.) verantwortet die Robotik-Lehrveranstaltungen an der RFH und ist regelmäßig mit Werner Schollenberger (li.), Trainingsleiter bei FANUC in Stuttgart, über die fortschreitenden Weiterentwicklungen des Robotik-Marktes im Gespräch.

Robotik als Studienfach an der RFH

In der Fachrichtung Automatisierungstechnik des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik setzen sich die Studierenden in kleinen Gruppen schon länger mit Industrierobotern unterschiedlicher Hersteller auseinander. Automatisierungstechnik und Robotik zählen zudem zu den Lehrinhalten des Studienprogramms zum Master of Engineering.

Das Rechenzentrum der RFH, das diesen Bereich betreibt, bietet auch Weiterbildungen in Robotik an, ferner Kurse zu dieser Technologie in der Technikerausbildung an der Rheinischen Akademie Köln (RAK gGmbH).

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Dieser FANUC-Roboter ist einer von mehreren, die bei der RFH für die Ausbildung zur Verfügung stehen. Dusko Lukac ist froh, dass die Ford-Werke Köln der Hochschule das komplette, neue System im vergangenen Jahr als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt haben:

"Je mehr Hersteller in unseren Laboren vertreten sind, umso besser können wir in unseren Lehrveranstaltungen eine gezielte Ausbildung für den Markt sicherstellen", sagt Lukac.

Zertifikatskurse mit Praxisprüfung beim Hersteller

Ergänzend zu den Lehrveranstaltungen an der RFH und deren Prüfungen können die Teilnehmer nun eine Praxisprüfung im FANUC-Schulungszentrum in Neuhausen a. d. F. (bei Stuttgart) absolvieren.

Erfolgreich geprüfte theoretische und praktische Kenntnisse führen dort zur Verleihung des Zertifikats "Grundlagen der Roboterbedienung und -programmierung" des Herstellers.

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Sowohl die eingeschriebenen RFH-Studenten und die RAK-Techniker als auch die Teilnehmer am freien Weiterbildungsangebot Robotik des RFH-Rechenzentrums können an einem solchen FANUC-Praxisprüfungstag für einen Sonderpreis von nur 100 Euro zzgl. MWSt. teilnehmen (ein Erwerb über die regulären FANUC-Schulungen würde 1.750 € plus MwSt. kosten).

Die Teilnehmerzahl an den Praxistagen ist begrenzt und richtet sich nach dem von FANUC zur Verfügung gestellten Kontingent.

Workshops mit fahrbaren Einheiten

FANUC wird zudem Workshops im Rahmen der Robotik-Lehrveranstaltungen an der RFH organisieren. Dazu wird das Unternehmen fahrbare Roboterzellen von Stuttgart nach Köln transportieren lassen.

An den Geräten werden die RFH-Dozenten gemeinsam mit FANUC-Mitarbeitern den Einsatz der Roboter in der Praxis und zugleich die neuesten technischen Anwendung zeigen können.

Impulse für Weiterbildung, Forschung und Lehre

Die Zusammenarbeit mit dem japanischen Konzern und Weltmarktführer in der Robotik wird in den kommenden Semestern weiter verstärkt:

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Für Dusko Lukac ist die Zusammenarbeit mit FANUC Robotics eine sinnvolle Ergänzung der bereits bestehenden, erfolgreichen Kooperationen, etwa mit dem Roboterhersteller KUKA, dem Marktführer in Deutschland.

"Nun können wir unsere Studierenden und Kursteilnehmer auf die Zertifikatskurse verschiedener Hersteller vorbereiten", sagt Lukac, "und das bedeutet, dass wir Dozenten uns stets auf dem neuesten Stand der Technik bewegen, was der Lehre natürlich zugute kommt."

Das Detailwissen, das die RFH durch solche Zusammenarbeit erlangt, bleibt dabei nicht auf den technischen Bereich beschränkt: Auch für Wirtschaftlichkeitsberechnungen und die Organisation von Produktionsprozessen bietet es einen stets aktuellen und für den künftigen Berufsalltag notwendigen Praxisbezug.

 

Weitere Informationen zum Studiengang Elektrotechnik

Weitere Informationen zum Studiengang Master of Engineering