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02.05.2010

Campus-Bridge ins Expo-Land

Eine Woche lang besuchten Studierende das "Reich der Mitte". Bei ihrer Exkursion erhielten sie Einblicke in Alltag und Wirtschaft des Landes, die einem Touristen meist verborgen bleiben.

GruppenbildChinesischeMauer-500.jpg

Die Schnellsten schafften den Aufstieg in einer halben Stunde: ein Teil der Gruppe vor der Chinesischen Mauer.

Wie funktioniert die Wirtschaft in China - und wie leben dort Ausländer, zum Beispiel Deutsche? Vor allem diese beiden Fragen führten die Teilnehmer der Exkursion auf diese durchaus anstrengende Reise.

ShanghaiTransrapid-500.jpg

Die Wirtschaftsmacht zeigte sich den Besuchern aus dem Rheinland schon bei der Ankunft in Shanghai, kurz vor der Eröffnung der "Expo 2010": vom Flughafen reist man mit bis zu 430 km/h mit dem Transrapid ins Zentrum der Hafenstadt, die ca. 20 Millionen Einwohner zählt.

Bei der Niederlassung der international tätigen Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern "Graf von Westphalen" in Shanghai machten sich die Studierenden über das Rechtssystem von China und die relevanten Unterschiede zum deutschen Recht kundig.

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Die Teilnehmer erlebten die Expo-Stadt auch architektonisch als weltoffen.

Shanghai - Peking - Hangzhou - Yiwu - Shanghai

Per Bahn erreichten die Studierenden die Stationen ihrer Reise.

Natürlich gehörten in Peking auch der "Platz des Himmlischen Friedens" und die "Verbotene Stadt" zum Besuchsprogramm. Daneben ging es aber auch hier um die Frage nach den wirtschaftlichen Entwicklungen.

UnternehmensbesuchChina-500.jpg

"Topcon" ist ein Unternehmen, das optische Geräte produziert. Die Gruppe erhielt eine kurze Einführung in das Unternehmen und anschließend eine Führung durch alle Abteilungen.

Zudem gab es im Rahmen der "Campus-Bridge International Business Studies" Gelegenheit zum ausführlichen Austausch mit chinesischen Wirtschaftsstudenten in der riesigen, dreistöckigen Uni-Mensa in Peking. "Das war das beste Essen seit Tagen - in einer Mensa!" staunten die RFH-Studierenden in ihrem Reise-Weblog.

In Hangzhou erhielten sie Informationen zum Teeanbau, zu Vermarktung und Vertrieb des Grünen Tees sowie Einblicke in die Methoden der weltweit bekannten "Traditionellen Chinesischen Medizin".

Die größte permanente Konsum- und Gebrauchsgütermesse der Welt erwartete die RFH-Gruppe in der vergleichsweise kleinen Stadt Yiwu - sie hat "nur" zwei Millionen Einwohner. Auf einer Ausstellungsfläche von 2,6 Mio. m² befinden sich 58.000 Ausstellungsstände, in denen über 400.000 Produkte an den Großhandel verkauft werden.

GermanCentreAuen-500.jpg

Die Reise endete in Shanghai, wo das "German Centre" die Gruppe aus Deutschland erwartete und wertvolle ergänzende Informationen bereithalten konnte.

GermanCentreInnen-500.jpg

Besonders aufschlussreich war für die Studierenden das Gespräch mit einem Deutschen, der schon gut 15 Jahre lang in China lebt und die Entwicklungen des Landes und der Stadt gut auf den Punkt bringen konnte. Exkursionsleiter Prof. Dr. Udo Müller (stehend, li.), Wirtschaftswissenschaftler und spezialisiert auf das Komsumgüter- und Investitionsgüter-Marketing, konnte gemeinsam mit ihm die beiden Ausgangsfragen nach dem Funktionieren der Wirtschaft und den Lebensbedingungen für Deutsche in China passend abrunden.

Das Reisen geht weiter

Außer China stehen auch in diesem Jahr erneut Charlotte und Chicago (USA) und St. Petersburg (Russland) auf dem Programm von Prof. Müller. "Je mehr unsere Wirtschaft global vernetzt ist, desto wichtiger werden persönliche Eindrücke und Erfahrungen bereits während des Studiums", sagt er.

Auch die Studierenden wissen um die Bedeutung solcher Reisen und Begegnungen, die ihrer Karriere zugute kommen. Prof. Müller freut sich, dass manche der Studierenden inzwischen sogar an mehreren seiner Auslandsexkursionen teilnehmen.

Und damit auch in Köln die Regeln und Gebräuche des Alltags und vor allem des Geschäftslebens in anderen Ländern nicht aus dem Blick geraten, führt der erfahrene Wirtschaftsexperte nun einen von ihm selbst entwickelten Intensivkurs "Internationale Unternehmenssimulation" in der RFH durch.