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10.03.2010

Gesundheitspolitik: Licht ins Dunkel

Zur Versachlichung der Diskussion um die Sparpläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zur Ausgabensenkung im Arzneimittelbereich haben Wissenschaftler der RFH aufgerufen.

Mit einem Gutachten, das erstmals internationale Methoden zur Kosten-Nutzen-Bewertung vergleicht, leistet das Institut für Medizin-Ökonomie & Medizinische Versorgungsforschung (iMÖV) einen Beitrag zur aktuellen gesundheitspolitischen Debatte.

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"Die Kosten-Nutzen-Bewertung wird zukünftig eine bedeutende Rolle bei der Erhaltung des bestehenden hohen medizinisch-technischen Versorgungsniveaus spielen.

Hierbei werden neue Medikamente oder neue medizinische Behandlungen gegenüber etablierten Therapien verglichen und festgestellt, ob ein eventueller Zusatznutzen einen höheren Preis rechtfertigt.

Es geht um die Frage, ob und wenn ja, zu welchem Preis Patienten künftig mit einer bestimmten Therapie versorgt werden können.

Deshalb kommt der Verständigung auf ein international vergleichbares Bewertungsverfahren eine hohe Bedeutung zu!", so Prof. Dr. Rainer Riedel, Direktor des Instituts für Medizin-Ökonomie & Medizinische Versorgungsforschung (iMÖV) und Vizepräsident der RFH.

 

Zum ausführlichen Bericht und Download des Gutachtens