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20.05.2010

Planspiel: Internationale Unternehmenssimulation

15 Studierende haben im Rahmen eines ergänzenden Wochenend-Seminars an einer Management-Praxissimulation in englischer Sprache teilgenommen und dabei eine Menge gelernt.

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Mit der Aufgabenstellung, ein Unternehmen erfolgreich am Markt einzuführen und über einen Zeitraum von zwanzig Jahren stetig auszubauen, mussten die Teilnehmer den Markt analysieren, Produktangebote ausbauen, Planung und Handlung ideal miteinander verzahnen, Mitarbeiter einstellen und natürlich zu wettbewerbsfähigen Preisen am Markt bestehen. Und das alles in englischer Sprache...

Es ging also ähnlich intensiv zu wie in den Konzernzentralen der Welt.

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Die Ausschreibung zu dem dreitägigen Workshop legte die Hürden hoch. Ein Planspiel ist schließlich keine Fallstudie, sondern eine Bewährungsprobe unter Echtzeitbedingungen:

Projektleiter und Trainer Prof. Dr. Udo Müller ist ein auf internationale Relationen orientierter Wirtschaftswissenschaftler und Experte für das Konsum- und Investitionsgütermarketing. Er hat das Planspiel unter Einsatz spezieller Software entwickelt und führte es nun erstmals durch.

War die vorgebene "Unternehmenssprache" - Englisch - nicht etwa ein Hindernis? "Nein," sagt Prof. Müller: "nach einigen Stunden gingen die Studenten wie selbstverständlich mit den englischen Kennzahlen und Terminologien um."

Der erfahrene Hochschullehrer hatte sich für diese didaktische Methode entschieden, denn in Planspielen vernetzen Denken und Handeln. Dabei kommt es zu hohem Wissens- und Lerntransfer aus der Theorie in die Praxis. Wissen und Anwendung verschmelzen zu erleb- und begreifbaren Lerneinheiten. Komplexe Zusammenhänge werden in konzentrierter Handlungsdichte vermittelt und realitätsnah simuliert.

Damit setzte Prof. Müller eine Vorgehensweise ein, die ergebnisorientiert vorgehend die wesentlichen Elemente der interaktionistisch-konstruktivistischen Lehr- und Lerntheorie verwendete.

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Die Simulation hatte einen besonderen Wert für die Studierenden: Hier konnten sie sich beweisen mit vielem von dem, was sie bisher gelernt hatten - und zugleich konnten sie einander korrigierend und verstärkend ihr bisheriges Wissen weiterentwickeln.

Das Pilotprojekt ist sehr gut bei den Teilnehmern angekommen. Deshalb erhalten die Studierenden der RFH auch im kommenden Semester die Möglichkeit, internationales Management zu simulieren und auszuprobieren.

Und die "Unternehmenssprache" wird auch dann wieder Englisch sein...