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15.12.2009

Medizin-Ökonomie: Einsparungen durch Vorbeugung

Die Ausgaben der Krankenkassen werden allein für die Therapie von Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Asthma oder Herzinsuffizienz im Jahr 2010 von rund 13 auf 18,5 Milliarden Euro im Jahr 2020 ansteigen. So lautet die Prognose des Instituts für Medizin-Ökonomie & Medizinische Versorgungsforschung.

Dass allein in den kommenden zehn Jahren die Ausgabenseite der Gesetzlichen Krankenversicherungen aufgrund der Ausbreitung von chronischen Krankheiten um mehr als fünf Milliarden belastet wird, sei kaum noch finanzierbar, so Medizin-Ökonom Professor Dr. med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel, Leiter des RFH-Instituts.

Jetzt gehe es darum, eine gesundheitsbewusste Lebensführung in den Blick zu nehmen und Erkrankungen vorzubeugen. Im Erkrankungsfalle sollten Arzt und Patient gemeinsam eine leitlinienorientierte Behandlung umsetzen.

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"Deutschland in Bewegung = Prävention zum Nulltarif", sollte zudem das Motto lauten, meint Prof. Dr. Riedel. Die regelmäßige körperliche Bewegung sein ein wichtiges Element der Vorbeugung.

Leider bewegten sich die meisten Erwachsenen inzwischen nicht mehr als 30 Minuten am Tag. Im Zusammenwirken mit falscher Ernährung verursache diese Lebensweise häufig Fettleibigkeit, die wiederum koronare Herzkrankheiten begünstige.

Die Erfolgsformel für Prävention laute daher: Bewegung, Leitlinienorientierte Therapie und informierter Patient. Das führe zu einem verbesserten Therapieergebnis, zufriedeneren Patienten und damit auch zur Senkung der Behandlungskosten.

Zum vollständigen Bericht des Instituts

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