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10.11.2010

Tag der Kreativen Köpfe

Rund 700 Design-Interessierte fanden am Samstag, 6. November 2010, den Weg zum vierten "Forum Mediendesign" der RFH Köln, das wieder im Filmforum im Museum Ludwig stattfand. Die Veranstaltung des Studiengangs Mediendesign war für alle Interessierten zugänglich.

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Das Motto "Kreative Köpfe" forderte die Besucher bereits am Eingang zur Aktivität heraus, denn die Begegnung mit den renommierten und ausgezeichneten Designern, vielen Gästen und den Studierenden, Alumni und Dozenten der RFH sollte auch zur eigenen Standortbestimmung dienen.

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Die namhaften Referenten sorgten den ganzen Tag über für anhaltendes Interesse - nicht nur bei den Studierenden der RFH, sondern auch bei zahlreichen Interessierten aus der Region.

"Zum vierten Mal Forum Mediendesign - damit ist diese Veranstaltung fester Bestandteil im Kölner Kalender, ja fast schon Tradition geworden", sagte Prof. Dr. Dietmar Barzen, Vizepräsident für den Fachbereich Medien, bei seinem Grußwort.

Ansteckende Kreative

Viele Disziplinen aus dem Bereich des Mediendesigns waren diesmal vertreten, einige davon erstmalig beim Forum Mediendesign. Prof. Martin Teschner, Leiter des Events: "Es standen nicht nur die 'digitalen Welten' im Mittelpunkt - wir haben das Motto 'Kreative Köpfe' vielmehr auf alle medialen Umsetzungformen bezogen und realisiert - und das wurde von den Besucherinnen und Besuchern auch explizit gewürdigt."

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Kernfragen der mediendesignerischen Arbeit berührte der Vortrag von Stefan Kolle (Werbeagentur Kolle Rebbe, Hamburg). Er widmete sich der Frage, wie erfolgreich Kommunikation in Zeiten der Übersättigung sein kann. Dazu brachte er eindrucksvolle Beispiele, wie werbliche Kommunikation nachhaltig wirken kann, wenn sie auf Einstellungen zielt.

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Aus Düsseldorf kam Jacques Tilly (mi., im Gespräch mit Prof. Martin Teschner, li., und Prof. Dr. Stefan Ludwigs, re.) zum Forum, um aufzuzeigen, wie man mit Großplastiken Resonanz und Medienecho erzeugen kann. Seine Karnevalswagen-Gestaltungen zeichnen sich durch bissige politische Satire aus und haben dem Düsseldorfer Rosenmontagszug verstärkte bundesweite und internationale Aufmerksamkeit verschafft.

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Für Eike König (Design Agentur Hort, Berlin), einen der einflussreichsten deutschen Grafikdesigner, steht fest, dass Design eine Passion sei - also eine schmerzvolle Angelegenheit. Er nahm sein Publikum daher mit in seine eigene Lebensgeschichte, setzte an ihr sein Portfolio auf und bewegte auf diese Weise die Anwesenden so sehr, dass sie ihn am Ende seines Vortrags mehrfach zum Weiterreden herausforderten.

"Sound Branding" mit John Groves aus Hamburg, "Brand Stores. Real versus digital" mit Marcus Mex aus Berlin, Kreativität in der Fotografie mit Uwe Düttmann aus Hamburg, "Reichlich Reichweite reicht nicht mehr" mit Peter Post aus Wiesbaden und konsequent Analoges mit Comiczeichner Ulf K. aus Düsseldorf - die Bandbreite des Mediendesigns spiegelte sich im Programmverlauf dieses lehrreichen Tages.

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Den ganzen Tag über gab es im Foyer - wie jedes Jahr - eine ständige Werkschau aus einigen Projektarbeiten im Studiengang Mediendesign. Neben der grundlegenden wissenschaftlichen Vertiefung gehören auch gestalterische Gruppenarbeiten zum Studienplan.

Eventmanagement

"Möglich wurde all das nur durch die exzellente Arbeit und das sehr hohe Engagement der Studierenden aus dem 3. und 4. Semester", würdigte Prof. Teschner die Eigenleistung der Studiengruppen. Das jährliche Herbst-Event des Studiengangs Mediendesign binde zwar enorm viele Kräfte, führe aber auch zu einer konkreten Erfahrung des Zusammenarbeitens, die für das Berufsleben hilfreich sei, unterstrich der erfahrene Designer.

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Dass die beteiligten Studierenden mit diesem Fazit ihres Dozenten voll einverstanden waren, bewiesen sie mit ihrem abschließenden Gruppenfoto.

Wissenschaft und Praxis

Studieren im Dialog von Theorie und Praxis ist kennzeichnend für den Bachelor-Studiengang "Media Design" der Rheinischen Fachhochschule in Köln.

Mediendesign wird sowohl als Vollzeit-Studiengang (Regelstudienzeit 6 Semester) als auch in berufsbegleitender Form (Regelstudienzeit 7 Semester) angeboten.

Weitere Informationen zum Studiengang