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18.03.2010

Wachstum - vor allem in der Qualität

Zur traditionellen Dienstkonferenz, mit der die Rheinische Fachhochschule seit nunmehr zwanzig Jahren jedes Semester beginnt, kamen diesmal mehr als 350 Dozentinnen und Dozenten zusammen. Im Plenum wie auch in den Fachbereichstreffen ging es vor allem um eines: Stabilisierung des erreichten Qualitätsniveaus sowie gezieltes Wachstum.

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Mit neu verteilten Aufgaben und voller Energie (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dietmar Barzen (Vize-Präsident für den FB Medien), Prof. Dr. Günter Cox (Präsident), Prof. Dr. Rainer Riedel (Vize-Präsident für den FB Medizinökonomie), Prof. Dr. Almut Schlesinger (Vize-Präsidentin für den FB Wirtschaft & Recht), Prof. Johannes Schinke (Geschäftsführer) und Prof. Dr. Heinz Goldbecker (Vize-Präsident für den FB Ingenieurwesen).

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In seiner Ansprache machte Prof. Johannes Schinke deutlich, dass die RFH es als Priorität ansieht, die Qualität des Studiums zu verbessern und durch Synergien Kosten einzusparen. Mittels Standardisierung und durch eine passende IT-Struktur sei dies in den letzten zehn Jahren gelungen. Die Zahl der Studierenden und somit auch der Dozierenden hat sich in jenem Zeitraum mehr als verdoppelt.

Er dankte allen, die an der Prozessoptimierung mitgewirkt hatten, und berichtete, dass die RFH in Kürze fünf eigene Master-Studiengängen beginnen werde, die bereits erfolgreich akkreditiert wurden. Nicht nur das: Auch ein Promotionsstudium könne die RFH ab Herbst dieses Jahres - aufgrund einer Zusammenarbeit mit einer renommierten englischen Universität - ihren bisherigen Ingenieur-Absolventen anbieten.

Durch neu hinzu gekommene Räume und die erlangten Akkreditierungen seien eine Erweiterung des Studienangebots und somit ein Wachstum der Hochschule möglich. Vor allem aber gehe es um ein beständiges Wachstum in der Qualität der Lehre wie auch der internen Abläufe, stellte Prof. Schinke klar.

Mit großer Zufriedenheit und mit Dank an alle Anwesenden konnte der Geschäftsführer berichten, dass die Wirtschaftsprüfer der RFH eine solide finanzielle Basis bescheinigt hätten. "Dies ist enorm wichtig in einer Zeit der Krisen und Umbrüche, denn nur so können wir uns mit mehr Ruhe und Sicherheit auf die kommenden Herausforderungen einstellen", unterstrich Prof. Schinke.

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Mit der Ernennung von Prof. Dr. Dietmar Barzen zum Vize-Präsidenten für den FB Medien wurde zu Semesterbeginn auch ein neuer Fachbereich gegründet, in dem ab jetzt die beiden Bachelor-Studiengänge Mediendesign und Medienwirtschaft beheimatet sind. Sie werden in Kürze ergänzt um den neuen Masterstudiengang Media Management; auch sind weitere grundständige Medienstudiengänge in Vorbereitung.

Der neue Fachbereichsleiter betonte, dass heutzutage keine Wirtschaft mehr ohne Medien auskäme. Der Erfolg der RFH-Medienstudiengänge, die zusammen derzeit mehr als 1.000 gleichzeitig Studierende zählen und inzwischen wesentlich mehr Absolventen, beruhe demnach auf der klaren, marktorientierten Konzeption dieser Studiengänge.

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Die Studiengangsleiter, Professorinnen und Professoren sowie die haupt- und nebenberuflichen Dozentinnen und Dozenten kamen anschließend in den jeweiligen Fachbereichen zur weiteren Vertiefung zusammen. Dabei informierten sie sich auch über den neuesten Stand der ministeriellen Strukturvorgaben für die Bachelor- und Masterstudiengänge.

Die Leitung der RFH hatte die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 10. Dezember 2009 wie auch die zugehörigen Konkretisierungen des Akkreditierungsrats ausdrücklich begrüßt und sie nun an diesem Tag des Semesterstarts den Studiengangsleitern und allen Dozenten zur Umsetzung mit auf den Weg gegeben.

Den bereits angebrochenen Abend nutzten viele Dozenten, um sich untereinander und mit ihren Studiengangsleitern in lockerer Runde über die Weiterentwicklung der Lehre und so mancher Forschungsvorhaben auszutauschen.