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06.01.2011

Von der Diplomarbeit zum Patent

Die Rheinische Fachhochschule erhielt zum Jahreswechsel 2010/11 ihr erstes Patent in diesem Jahrzehnt. Es entspringt der im Sommersemester 2007 erstellten Diplomarbeit von Dipl.-Ing. (FH) Cemil Sansak.

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Ein kleiner Zylinder und eine Platine beinhalten die Erfindung. Sie "betrifft ein Verfahren und eine Mess-Anordnung zur Überprüfung der Leitfähigkeit oder von Isolationsfehlern eines magnetisierbaren, in einer Längsdimension betonten Messobjekts, insbesondere eines Blechpakets eines Elektromotors" - so fasst die Offenlegungsschrift des Patentamts Sinn und Zweck der vorgenommenen Patentierung zusammen.

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Drei Jahre vergingen seit Abschluss der Diplomarbeit im berufsbegleitenden Studiengang Technische Betriebswirtschaft II, bis endlich das Patent erteilt wurde.

Das Messverfahren von Wicklungsfehlern in Elektromotoren hat eine hohe praktische Bedeutung: In vielen Produktionsanlagen, aber auch bei medizinischen Anwendungen und bei Verkehrsmitteln etc. kommen Elektromotoren zum Einsatz. Das entwickelte Messverfahren trägt dazu bei, Fehler frühzeitig erkennen und somit Schaden noch vor dem ersten Einsatz der Motoren abwenden zu können.

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Der damalige Erstprüfer Prof. Dr. Bernd Harjes (li.) und der Zweitprüfer sowie Miterfinder Prof. Dr. Karl-Heinz Meusel (re.) freuen sich mit Dipl.-Ing. (FH) Cemil Sansak (mitte) über diesen Erfolg.

Der RFH-Absolvent ist inzwischen an die Rheinische Fachhochschule zurückgekehrt: Im Fachbereich Ingenieurwesen strebt er nun den Master of Engineering an. Ob er dabei gar ein zweites Patent vorbereitet, dazu will er heute noch nichts sagen...