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02.01.2012

Eingefahrene Denkrinnen verlassen - Kernkompetenz für Führungskräfte

Gastvortrag von Gunter Maier, Leiter Aus- und Weiterbildung im John Deere Werk Zweibrücken

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In Zeiten der Globalisierung verändern sich Märkte, Kunden, Menschen immer schneller. Produkte werden zunehmend komplexer, Prozesse schneller und effizienter. Deswegen steigen die Ansprüche an die Flexibilität, Kreativität und Innovationsfähigkeit von Führungskräften unaufhaltsam. Wie können Führungskräfte diese Herausforderung meistern? Zu diesem spannenden Thema hatte Prof. Peter Schierz einen hochkarätigen Referenten in die Aula unseres neuen Laborgebäudes eingeladen. Herr Gunter Maier, Leiter Aus- und Weiterbildung im Werk Zweibrücken, einem der erfolgreichsten Werke des Landmaschinen-Weltmarktführers John Deere, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema.

„Wir beherrschen die Denkrinne nicht, aber die Denkrinne uns. Denkrinnen können blockieren, die Denkleistung mindern oder zu ständiger Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit führen.“ Aber wie beseitigen wir diese Denkrinnen? Darauf gab Herr Maier interessante Lösungsansätze:

Das Gefühl erkennt die Probleme, der Verstand löst sie, z. B. durch

Langfristig geht es um

Mit interessanten Bildern und zahlreichen Beispielen aus dem Alltag eines Landmaschinenherstellers begeisterte Herr Maier die Studierenden der Ingenieurwissenschaften. Die Motivation der Mitarbeiter steht bei John Deere im Mittelpunkt. Denn jede Veränderung birgt natürlich auch Gefahren und Risiken. Deshalb ist das Aufzeigen der Chancen so wichtig. Mitarbeiter müssen begleitet und gefördert werden. Ihnen steht ein gerechter Anteil am Erfolg zu. Deshalb ist John Deere Weltmarktführer und das Werk Zweibrücken heute eines der erfolgreichsten im Konzern.

Der Vortrag regte die Studierenden zu intensiver Nachfrage und Diskussion an, die nach dem offiziellen Vortrag in Einzelgesprächen mit dem Referenten ihre Fortsetzung fand.

Herr Maier war beeindruckt von den Studierenden und deren Engagement und Kompetenz. So wurden Visitenkarten ausgetauscht und Berührungspunkte für zukünftige Projekt- und Abschlussarbeiten, aber auch für eine Berufstätigkeit bei John Deere angesprochen.

Prof. Schierz bedankte sich im Namen der RFH für die Mühe der weiten Anreise und den interessanten und praxisnahen Vortrag als Zeichen der Wertschätzung unserer Hochschule und der Studierenden.

 

John Deere ist seit vielen Jahren Kooperationspartner der RFH (www.JohnDeere.com).

Informationen zu den Ingenieurstudiengängen an der RFH finden Sie hier:
Elektrotechnik
Maschinenbau
Wirtschaftsingenieurwesen
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