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08.08.2012

„One Million Euro Baby“: Medienprojektarbeiten für Endemol Deutschland abgeschlossen

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Studiengang Medienwirtschaft der Rheinischen Fachhochschule Köln und Endemol Deutschland wurden im Sommersemester 2012 zum dritten Mal in Folge Projektarbeiten für das TV-Produktions- und Entertainment-Haus mit Hauptsitz in Köln abgeschlossen.

Endemol Deutschland gehört zur internationalen Endemol-Gruppe, die weltweit in 31 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten ist. In acht Geschäftsbereichen produziert Endemol Deutschland jährlich mehr als 5.500 Programmstunden für Formate aller Genres – von Show, Quiz und Light Entertainment über Reality, Docu und Factual Entertainment bis hin zu Infotainment, Fiction und Kids Entertainment. Zu den Kunden von Endemol Deutschland gehören unter anderem ARD, ZDF, RTL, SAT.1, ProSieben, VOX, kabel eins, RTL II, WDR, MDR, KiKA, ZDFneo und ORF.

Studierende der Medienwirtschaft im 3. und 4. Semester hatten im Rahmen einer Projektarbeit die Konzeption einer neuen Show übernommen. In Zusammenarbeit mit Thorsten Jung und Oliver Urban (International Creative Producer bei Endemol) und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Beate Gleitsmann starteten im März 2012 fünf Studierendengruppen einen Wettbewerb um die kreativsten Ideen.

Das Ziel der Projektarbeit wurde beim ersten Kick-off-Meeting mit dem Endemol-Team am 13.4.2012 bekannt gegeben: Es sollte eine neue, innovative Unterhaltungs- bzw. Gameshow konzipiert werden. Bei der Entwicklung sollte darauf geachtet werden, dass die Show für eine breite Masse von Zuschauern interessant ist. Zielgruppen sind sowohl Familien mit und ohne Kinder als auch Alleinstehende im Alter von 14 bis 49 Jahren. Es galt zu beachten, dass die einzelnen Episoden innerhalb einer Staffel oder Sendereihe abgeschlossen sind. Inhaltlich wurde das Thema „Baby“ als Alleinstellungsmerkmal vorgegeben. Das Preisgeld von 1.000.000 € soll in jeder einzelnen Episode ausgespielt werden.

Eine reizvolle Aufgabe – und natürlich war jede Studentengruppe erpicht darauf, ihr Konzept für eine neue Familien-Gameshow Ende Juni 2012 in den Geschäftsräumen von Endemol Deutschland in Köln Ossendorf vorzustellen. Der Weg dahin war steinig, lehrreich und erforderte pro Team ca. 250 Arbeitsstunden.

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Christian Neuhausen, Anna Hoffmann, Kristin Bielefeld und Peter Immer freuen sich auf den Start ihrer Projektarbeit

Zu Beginn standen zahlreiche Fragen im Vordergrund: Welche Shows laufen in Europa aktuell? Wie hoch sind die Einschaltquoten? Wie lässt sich der Erfolg bzw. Misserfolg dieser Shows erklären? Welche Moderatoren passen zu welcher Zielgruppe? Welche Sender können das neue Format senden? Wie lässt sich der Zuschauer einbinden? Wie kann man die Spannung halten?

Eine intensive Recherchearbeit in den Monaten März bis Juni lieferte viele Antworten und der Einsatz von Kreativitätstechniken ermöglichte die Konzeption der neuen Gameshow „One Million Euro Baby“.

Die Studierenden entwickelten zahlreiche Logos, erarbeiteten die Vorgehensweise bei der Kandidatenauswahl, analysierten die Eignung diverser Moderatoren und erstellten zielgruppenadäquate Spielkonzepte.

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Beim Projektreview am 15.5.2012 wurden den Producern von Endemol erste Ideen vorgestellt und deren Umsetzungsmöglichkeit und Akzeptanz beim deutschen Publikum diskutiert.

Am Ende des Semesters erfolgte dann in den Geschäftsräumen von Endemol Deutschland in Köln Ossendorf die Abschlusspräsentation der einzelnen Konzepte. Jedes Team hatte 30 Minuten Zeit, um die Jury von seinem Showkonzept zu überzeugen.

Da alle Projektarbeiten im Fach Medienwirtschaft wissenschaftlich fundiert sein müssen, überreichte jede Studierendengruppe dem Endemol-Team eine ca. 290-seitige Projektarbeit. Hier wird der deutsche Fernsehmarkt analysiert und die Entwicklung der Brutto- und Netto-TV-Werbeumsätze sowie die TV-Zuschaueranteile werden dargestellt. Es folgen eine Analyse des aktuellen deutschen Programmangebots und ein Überblick über die bisherigen Gameshows im deutschen Fernsehen. Basierend auf diesen Daten erarbeiteten die Teams unter Einsatz diverser Kreativitätstechniken das neue Showkonzept. Die Arbeit schließt jeweils mit einer detaillierten Darstellung zur Umsetzung der neuen Show. Titel, Logo, Farbgestaltung, Studiovorschläge, Moderatorenanalyse, Verfahren der Kandidatenauswahl, Spielregeln, Verteilung der Preisgelder, Details der einzelnen Spiele und finale Showelemente sind weitere Bestandteile der schriftlichen Ausarbeitung.

Die Rolle des Babys in der Show wird an dieser Stelle nicht verraten. Das wird der Zuschauer in der ersten Folge der Show im Fernsehen erfahren.

 

Informationen zum Studium der Medienwirtschaft an der RFH finden Sie hier.