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22.02.2012

Der Soziale Dienst an der Rheinischen Fachhochschule Köln

Die neue Sozialarbeiterin an der RFH stellt sich vor.

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Liebe Studierende,

wie Sie vielleicht schon über den Facebook-Link, durch Flyer oder Plakataushänge bemerkt haben, wurde zu Beginn des Jahres ein Sozialer Dienst an der RFH Köln eingerichtet. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich und meine Tätigkeit hier noch einmal vorzustellen:

Mein Name ist Anja Witten, ich bin 36 Jahre alt, wohnhaft in Köln und von Beruf Diplom-Sozialarbeiterin. Studiert habe ich an der Fachhochschule Köln.

In den vergangenen fünf Jahren war ich insbesondere beraterisch in der Funktion als Fallmanagerin im Jobcenter Köln-Mülheim beschäftigt. Zuvor habe ich mehrere Jahre in einem Kinderheim für junge Mädchen gearbeitet.

Seit dem 02.01.2012 ist mein neues Aufgabengebiet nun der Soziale Dienst der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Warum ein Sozialer Dienst an der Rheinischen Fachhochschule?

Das Studium ist für einige von Ihnen ein erster Schritt in ein autonomes Leben: eine neue Umgebung, neue Aufgaben, fremde Mitstudierende und die erste eigene Wohnung. Andere von Ihnen stehen bereits mitten im Berufsleben, meistern den Spagat zwischen Beruf und Studium.

Dass ein Studium unter multiplen Belastungsfaktoren nicht nur Spaß bringt und Freude macht, haben Sie vielleicht schon einmal für sich bejahen können.

Mit Belastungen wie z. B. Leistungsdruck, Anonymität, Selbstzweifel, Einsamkeit, Geldsorgen, sozialer Veränderung umzugehen erfordert von jedem Einzelnen viel Kraft. Manchmal reichen die eigenen Ressourcen nicht mehr aus, um selbst den „Karren aus dem Dreck zu ziehen“.

Sich professionelle Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen zu suchen ist keine Schwäche, sondern zeugt von Stärke und einem Willen zur Veränderung!

Manchmal reicht schon ein Gespräch mit einem Außenstehenden, um Lösungen für sich selbst zu finden oder um diese klarer zu sehen. Sie bestimmen zu jeder Zeit der Beratung, wohin es für Sie gehen soll! Bei Bedarf und Zustimmung von Ihnen werde ich versuchen, Sie an ein passgenaues Angebot des Kölner Hilfesystems anzubinden.

Alles, was wir gemeinsam besprechen oder planen, dringt ohne Ihre Zustimmung nicht nach außen. Ich unterliege der Schweigepflicht.

Scheuen Sie sich nicht, einen Erstkontakt herzustellen! Meist ist dieser erste Schritt der schwerste.

Meine Sprechzeiten und Kontaktdaten finden Sie hier.

Ich möchte Ihnen abschließend sagen, dass ich mich auf die Arbeit mit Ihnen freue und hoffe, dass Sie das Angebot des Sozialen Dienstes rege für sich in Anspruch nehmen. Wir haben ein gemeinsames Ziel: den erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums unter den für Sie bestmöglichen Voraussetzungen!