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02.10.2012

Wissenschaftsministerin Schulze zu Gast bei der RFH – Nachwuchsförderung für naturwissenschaftliche und technische Fächer

Die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnete am 27. September 2012 das diesjährige zdi-Forum in Köln. Es fand im neuen Studiengebäude der RFH statt.

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Ministerin Schulze am computergesteuerten Roboter

Die Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW, kurz zdi, arbeitet mit regionalen Zentren, Schülerlaboren an Hochschulen und vielen weiteren Einrichtungen gemeinsam daran, bei jungen Menschen Begeisterung für MINT-Berufe und -Studiengänge zu wecken. Das Forum präsentierte neue und besonders erfolgreiche Wege der Nachwuchsförderung in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern.

RFH-Präsident Professor Dr.-Ing. Günter Cox hieß die Ministerin und die Gäste herzlich willkommen. Um die Faszination für Ingenieurwesen, Informations- und Medientechnik zu wecken und Berührungsängste abzubauen, unterstützt der RFH-Präsident die erfolgreiche zdi-Initiative. „Die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses liegt uns am Herzen“, sagte Cox. Durch verschiedene Aktivitäten wie Schülerlabore oder Angebote am Girls’ Day setzt sich die RFH dafür ein, das Interesse an MINT-Studienfächern bereits früh zu fördern. Die Hochschule möchte damit das Selbstvertrauen von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Technik und Naturwissenschaften stärken. Die verschiedenen technisch orientierten Studiengänge der RFH – sei es im Ingenieurwesen oder in der Wirtschaftsinformatik – bereiten auf eine berufliche Tätigkeit in kreativen, spannenden und abwechslungsreichen Berufen vor.

In dem Round-Table-Gespräch auf dem zdi-Forum, an dem Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und der Bundesagentur für Arbeit teilnahmen, setzte die Ministerin sich besonders für Initiativen ein, die Mädchen bereits früh an die Technik heranführen. Zu wenige junge Frauen studierten MINT-Fächer, sagte die Ministerin. Solche Initiativen machten Schülerinnen und Schüler neugierig auf Technik, stärkten sie in ihrer Studienorientierung und verminderten letztendlich auch die Abbruchquote im Studium.

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V. l. n. r.: Holger Nußbeck, Vorstandssprecher experiMINT e.V. und Geschäftsführer der DMW Schwarze GmbH & Co. Industrietore KG, Dirk Strangfeld, Bereichsleiter Arbeitsmarkt Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Prof. Dr. Günter Cox, Präsident der Rheinischen Fachhochschule Köln und Prof. Dr. Martin Sternberg, Präsident der Hochschule Bochum und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW