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02.10.2013

„Ausstieg aus der Kernenergie – Endlagersuche und Verantwortung für die nächste Generation“

Fortsetzung der Ringvorlesung „Welche Werte teilen wir?“: Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, ist am 15. Oktober als Referentin zu Gast.

Der Reaktorunfall in Fukushima im März 2011 war für uns alle ein einschneidendes und prägendes Ereignis. Die daraufhin geführte gesamtgesellschaftliche Diskussion, insbesondere auch im Rahmen der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“, führte zu einer Neubewertung der Risiken einer friedlichen Kernenergienutzung in Deutschland, in deren Folge die Bundesregierung noch im Sommer 2011 den sukzessiven Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahre 2022 beschlossen hat.

Auch in der seit Beginn der Kernenergienutzung umstrittenen Frage der Endlagerung der radioaktiven Abfälle konnte in diesem Jahr durch das im parteiübergreifenden Konsens verabschiedete Standortauswahlgesetz die Tür zu einer von der ganzen Gesellschaft getragenen Lösung aufgestoßen werden. Angesichts unserer Verantwortung gegenüber folgenden Generationen müssen wir uns jetzt damit auseinandersetzen, wie dieser neue Prozess zu einem nachhaltigen Ergebnis geführt werden kann.

Termin: Dienstag, 15. Oktober, 18 Uhr
Ort: Rheinische Fachhochschule Köln, Vogelsanger Straße 295, Aula, Gebäude V7

 

Ursula Heinen-Esser, geboren 1965, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln (Abschluss: Diplom Volkswirtin). Frau Heinen-Esser ist seit 1984 politisch aktiv und seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2007 ist sie Parlamentarische Staatssekretärin, zunächst beim Bundesminister/ bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und seit Oktober 2009 beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

 

Alle Interessierten sind herzlich zu dieser fachbereichsübergreifenden Veranstaltung des Forschungsclusters „Ethik und Nachhaltigkeit“ eingeladen.

 

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