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21.06.2013

Designer mit Talent, Fleiß und Leidenschaft

Was es genau bedeutet, ein Designer zu sein, konnten die kreativ Interessierten am vergangenen Freitag, den 14.06., beim ersten Alumni-Ring der RFH erfahren. Vier Ehemalige des Studiengangs Mediendesign, die in den Jahren 2008 und 2009 erfolgreich ihren Studienabschluss gemacht haben, gaben einen Einblick in ihren Werdegang nach dem Studium, in ihre Arbeitswelten und Tätigkeitsfelder.

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Den Auftakt machte Alexander de Baptistis. Der in der Kölner Full-Service-Werbeagentur VUCX aktive Creative Supervisor zeigte mit seinem beeindruckenden Lebenslauf vor allem, wie schnelllebig und dynamisch die Branche sein kann. Ebenso gab er durch die Präsentation einiger Arbeitsproben einen Einblick in die Vielfalt der Arbeitswelt. Von Screendesign über Printmedien bis hin zu Motion-Design stellte er sein Können unter Beweis.

Leander Brasch, Junior-Designer bei der Hamburger Designagentur Mutabor und zweiter Redner des Tages, legte bei seiner Präsentation den Fokus darauf, wie man als Designer glücklich wird. So untermauerte er jeden seiner Ratschläge wie beispielsweise „Wenn du liebst, was du tust, werden es auch andere lieben“ mit darauf abgestimmten Arbeitsproben und Erfahrungen aus dem Beruf. Sein abschließender Wunsch für die angehenden Designer war, dass sie Spaß haben bei allem, was sie tun, und ihre Leidenschaft trotz teils schwieriger Arbeitsbedingungen immer beibehalten.

An der Vita von Satu Spitz zeigte sich, dass es in der Werbebranche durchaus auch zu einem ganz schnellen Karriereaufstieg kommen kann. Die Alumna fing nach ihrem Abschluss „Bachelor of Arts, Media Design“ bei der Internetagentur sunzinet als Art-Direktorin an und hat seither die Leitung im Bereich Design inne. Sie stellte die vielfältigen Tätigkeitsbereiche einer Internetagentur dar, unter anderem Screendesign, User-Interface-Design und Motion-Design. Die ausgewählten Projekte, die sie präsentierte, verdeutlichten, wie vielseitig die Arbeit vor allem auf inhaltlicher Ebene sein kann, von Lebensmittelgroßmärkten über Verlage bis hin zu einem Entwurf für die Website des Deutschen Fußballbundes.

Das Alumni-Quartett komplettierte schließlich Mark Rickert. Er machte den Studierenden bewusst, dass es beim Erfolg auf den persönlichen Einsatz und die Motivation ankommt. So hatte er selbst schon in frühen Jahren ohne vorherige Erfahrung, nur mithilfe einer Computerfachzeitschrift als Lernmittel mit dem Erstellen von Websites für kleinere Unternehmen begonnen. Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete er als Konzepter in der Kölner Agentur Pixelpark und zeigte, dass man gute Ideen auch mit wenig Budget umsetzten und viel erreichen kann. Im vergangenen Jahr entschied er sich dann für die Selbstständigkeit. Das Hauptargument für diesen Schritt war mehr Freiheit. In kaum einer anderen Branche kann man nämlich, da man nur einen Laptop benötigt, so frei und von allen möglichen Orten aus arbeiten.
 
Im Anschluss an die Vortragsrunde standen die vier Referenten den anwesenden Studierenden für Fragen zur Verfügung und konnten hilfreiche Tipps für die Zukunft geben. In einem waren sich die Alumni am Ende der Ringvorlesung einig: „Macht euch euren Job interessant, seid motiviert und habt Spaß dabei, denn traurige Designs möchte keiner sehen.“

 

Informationen zum Studiengang Mediendesign finden Sie hier.

 

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