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29.04.2013

Projekt zur Spitzensportförderung gestartet

Sportliche und akademische Hürden besser meistern: Mit dem Projekt "Leistungs- und Spitzensport" hat sich die RFH zum Ziel gesetzt, bessere Studienbedingungen für Hochleistungssportler zu schaffen.

Aufstrebende und erfolgreiche Athleten müssen sich einer Doppelbelastung stellen: Da ist zum einen das enorme Pensum an Trainingsstunden, das es zu leisten gilt, um sich im Sport an der Spitze zu halten. Zum anderen müssen sich die Sportler aber auch frühzeitig um ihre berufliche Karriere in der Zeit nach dem Spitzensport kümmern.

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Ein paralleles, reguläres Studium ist allerdings wegen des hohen Trainigsaufwands und der Wettkampfzeiten an den meisten Hochschulen kaum möglich. Die Einführung der Bologna-Reformen vor 10 Jahren hat das Problem noch verschärft, denn Bachelor- und Masterstudenten haben in der Regel bei der Gestaltung ihres Studienverlaufs wenig Spielraum und Wahlfreiheit.

Einige Hochschulen haben bereits auf den Missstand reagiert und bieten Spitzensportlern individuelle Beratung, Betreuung und flexible Studienabläufe an.

Auch die RFH, die mit ihrem berufsbegleitenden Studienangebot bereits seit Jahrzehnten auf die besonderen Bedürfnisse von Auszubildenden und Berufstätigen ausgerichtet ist, plant nun, spitzensportfreundliche Studienbedingungen schaffen. Zum 1. Januar 2013 wurde eine Stabsstelle etabliert, die passgenaue Lösungen für studierende Sportler erarbeitet.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (15. April bis Anfang Mai) wird eine Online-Umfrage unter RFH-Studenten durchgeführt, die Aufschlüsse zu der Anzahl der derzeit „verdeckt“ studierenden Leistungssportler, aber auch – um alle anzusprechen – zur Verbindbarkeit von Studium und Sport im Allgemeinen liefern soll. Das Projektteam bittet um rege Teilnahme, die Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

Weitere Informationen zum Projekt können Sie hier nachlesen.