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25.11.2014

Maschinenbauabsolvent Tobias Jakobi mit dem Deutschlandpreis des FBTM ausgezeichnet

Für seine Bachelorthesis zum Thema „FE-Simulation und versuchstechnische Verifizierung des strukturmechanischen Verhaltens von Schaftwerkzeugen“ erhielt Tobias Jakobi in Berlin den Deutschlandpreis des Fachbereichstages Maschinenbau (FBTM).

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Tobias Jakobi (2.v.l.) zusammen mit den zwei weiteren Preisträgern und Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber (Vorsitzender des FBTM, 2.v.r.), Prof. Dr. Winfried Perseke (Vorsitzender der Jury, 1.v.r.) und Prof. Dr. Dieter Kleinteich (Schatzmeister, 1.v.l.)

Der Fachbereichstag Maschinenbau ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Fakultäten und Fachbereichen deutscher Fachhochschulen. Der Deutschlandpreis des FBTM wurde 2014 zum dritten Mal verliehen und ist mit 2.000 Euro dotiert. Für seinen ersten Platz erhielt Tobias Jakobi Urkunde und Preisgeld im Rahmen der Vollversammlung des FBTM am
13. November 2014 in Berlin. Herr Jakobi wurde für seine Bachelor-Abschlussarbeit ausgezeichnet, die er im Wintersemester 2013/14 am Institut für Werkzeug und Fertigungstechnik (iWFT) der RFH angefertigt hat.

Im Rahmen der Arbeit entwickelte er eine Methodik, um die Abbildungsgüte bei der FEM-Simulation des statischen und dynamischen Verhaltens von Zerspanwerkzeugen zu ermitteln und zu optimieren. Die Ergebnisse der Arbeit liegen unmittelbar im Fokus der Forschungsschwerpunkte des iWFT und werden bei der anforderungsgerechten Gestaltung und Auslegung von Werkzeugen für besonders anspruchsvolle Zerspanaufgaben Einsatz finden. Mit den Entwicklungen von Herrn Jakobi können Auslegungsalternativen für Werkzeuge nun in der FEM-Simulation hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften überprüft und passgenau gestaltet werden. Auf diese Weise müssen gegenüber einem konventionellen Entwicklungsprozess deutlich weniger Prototypen hergestellt und getestet werden.

„Die Arbeit zeichnet sich durch eine außerordentlich hohe eigene Wertschöpfung aus. Angefangen von der Entwicklung und Konstruktion der Prüfstandsaufbauten bis hin zu Aufbau und Optimierung der Modelle hat Herr Jakobi sich Grundlagen erarbeitet, kreative Ideen entwickelt und alle Arbeiten ausgesprochen zielorientiert zur Lösung der Problemstellung zusammengeführt. Seine besondere Leistung und der hohe Nutzwert seiner Arbeit waren für mich ausschlaggebend, ihn für den Deutschlandpreis zu empfehlen“, sagt iWFT-Direktor und Erstbetreuer Prof. Dr. Martin Reuber.

Tobias Jakobi hat während des Bachelorstudiums als studentische Hilfskraft am Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik gearbeitet und ist seit seinem erfolgreichen Abschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut beschäftigt. Er wirkt dort an der Entwicklung und Optimierung von Fertigungsprozessen und Zerspanwerkzeugen mit und hat parallel dazu das berufsbegleitende Studium zum Master of Engineering an der RFH aufgenommen.

 

 

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