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08.04.2014

Das iWFT präsentierte seine Neuheiten auf der weltweiten Leitmesse für Schleiftechnik

Die internationale Fachmesse „GrindTec 2014“ hat in diesem Jahr wieder einmal Rekorde gebrochen: Mit 520 Ausstellern aus 29 Ländern und 15.200 Besuchern ist sie die weltweit größte Fachmesse für Schleiftechnik. Neben Maschinen zur Herstellung von Werkzeugen wurden auch Werkzeugwerkstoffe, Prozesstechnologien, Maschinenperipherie und Werkzeugmesstechnik präsentiert. Hochschulen und Forschungsinstitute hatten die Möglichkeit, ihre Entwicklungsergebnisse und Dienstleistungen zu präsentieren. Auch die Rheinische Fachhochschule Köln war mit dem Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik (iWFT) vertreten.

Das iWFT stellte bereits zum zweiten Mal auf der GrindTec aus. Die Fachmesse passt hervorragend zu den fachlichen Themenschwerpunkten des iWFT und bietet eine exzellente Plattform, um Forschungsergebnisse, Kompetenzfelder und Dienstleistungen des Instituts einem passgenauen Fachpublikum zu präsentieren. Die Vorstellung von Forschungsaktivitäten aus den Bereichen Werkzeugauslegung und -optimierung, Schneidkantenpräparation, Schärfetests und Zerspansimulation wurden ergänzt durch die Präsentation von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an der Rheinischen Fachhochschule Köln.

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Messestand des iWFT

Das diesjährige Herzstück des iWFT-Standes war ein in Kooperation mit der Firma Schmitt Industries, Inc. entwickelter Acoustic-Emission-Ringsensor, der zur Übertragung von Körperschallsignalen dient und in der Prozessüberwachung beim Schleifen eingesetzt wird. Besucher hatten die Möglichkeit, Messungen an einer sensorbestückten rotierenden Schleifspindel durchzuführen, und zeigten sich von der hohen Empfindlichkeit des Sensors beeindruckt.

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Am iWFT entwickelter und gefertigter AE-Ringsensor

Großes Interesse hatten die Besucher auch an der GDX-Schnittstelle, die auf dem Stand des fachlichen Trägers der Messe, des Fachverbands Deutscher Präzisions- Werkzeugschleifer e. V. (FDPW), angeboten wurde. Die GDX-Schnittstelle standardisiert den Datenaustausch zwischen der Werkzeugkonstruktion, den Werkzeugschleifmaschinen und der Werkzeugmesstechnik. Das iWFT leitet und koordiniert den Arbeitskreis der entsprechenden Industrievertreter und demonstrierte auf der Messe die Kompatibilität zwischen den Systemen mehrerer Arbeitskreispartner. In die Demonstrationsplattform eingebunden waren die Programmier- und Softwaresysteme der Firmen Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG, Walter Maschinenbau GmbH, E. Zoller GmbH & Co. KG, ISBE GmbH und J. SCHNEEBERGER Maschinen AG.

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GDX-Schnittstelle am Stand des FDPW

Abgerundet wurde der viertägige Messeauftritt des iWFT durch zwei Fachvorträge aus Forschung & Entwicklung im GrindTec-Forum. Ein Vortrag wurde von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Dipl. Wirt.-Inf. (FH) Julia Rudolph zum Thema „Datenschnittstelle GDX-2.0 – der neue Standard für das Schleifen und Messen von Zerspanwerkzeugen“ gehalten. Im zweiten Vortrag präsentierte Herr B.Eng. Marco Schmidt Forschungsergebnisse und das Leistungsspektrum des iWFT unter dem Titel „Optimierung spanender und schneidender Fertigungsprozesse“.

Weitere Informationen über das Institut auf www.iwft.rfh-koeln.de.

 

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