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11.09.2014

Prof. Dr. Cox in den Ruhestand verabschiedet

Mit Prof. Dr. Günter Cox ist ein prägender Kopf der Rheinischen Fachhochschule Köln in den Ruhestand gegangen. Bei seiner Abschiedsfeier würdigten RFH-Präsident Prof. Dr. Wilfried Saxler, RFH-Geschäftsführer Dr. Martin Wortmann und der Geschäftsführer der Rheinischen Stiftung, Dieter Päffgen, sein langjähriges Wirken in Lehre und Organisation, das entscheidend zum Erfolg der Hochschule beigetragen hat.

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Prof. Dr. Günter Cox (2.v.r.) bei seiner Abschiedsfeier zusammen mit seiner Lebensgefährtin, Prof. Dr. Wilfried Saxler (links) und Dr. Martin Wortmann (rechts)

Günter Cox begann seine akademische Karriere 1968 als Maschinenbaustudent mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik zunächst an der FH Düsseldorf und studierte dann weiter an der RWTH Aachen. Bis zu seiner Promotion 1983 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Mechanische Technologie der Universität Kaiserslautern. Anschließend wechselte er in die freie Wirtschaft und war bei der PFAFF AG als Abteilungsleiter Produktionslogistik und als Leiter der Nähmaschinenfertigung tätig.

1994 folgte er dem Ruf als Professor für Werkstoffkunde und Fertigungstechnik an die RFH Köln. Hier wirkte er im Jahr darauf an der Konzeption der berufsbegleitenden Ingenieurstudiengänge mit, übernahm mit ihrer Einführung die Funktion des Studienkoordinators und wurde im Jahr 2000 zum Prorektor des Fachbereichs Ingenieurwesen ernannt.

Elf Jahre lang, von 2002 bis 2013, lenkte er zunächst als Rektor, dann als Präsident die Geschicke der Hochschule. Parallel dazu war er bis zuletzt als Leiter des Prüfungsausschusses tätig. Professor Cox hat das Ordnungswesen der RFH maßgeblich geprägt. Hervorzuheben ist hierbei der von ihm entwickelte Modus Operandi zur Anerkennung von – insbesondere außerhochschulisch – erworbenen Kompetenzen, für den er großen Zuspruch von Seiten der NRW-Landesrektorenkonferenz erhielt. Zudem war er federführend an der Drittmitteleinwerbung für das 2012 eingerichtete Automatisierungslabor beteiligt, in dem seither hunderte Elektrotechnikstudierende und interessierte Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in die Automatisierungs- und Produktionstechnik erhalten haben.

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Neben seinen leitenden Tätigkeiten blieb er stets als Dozent im Studiengang Maschinenbau aktiv. Vierzig Semester lang zeigte er seinen Studierenden den Weg in die Werkstoffkunde und Fertigungstechnik und betreute viele von ihnen bei ihren Abschlussarbeiten, von denen eine sogar bei einer bundesweiten Ausschreibung von Daimler-Benz und dem Verein Deutscher Ingenieure prämiert wurde. Mit seinem umfassenden Fachwissen, didaktischen Geschick, seiner Geduld, Fairness und Wertschätzung gegenüber den Studierenden bleibt er ihnen als Musterbeispiel eines guten Professors in Erinnerung.

Mit Professor Cox geht ein herausragender Hochschuldozent und Organisator, den die Hochschule vermissen wird. Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute, Zufriedenheit und viele frohe Tage bei bester Gesundheit.

 

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