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16.12.2014

Vorstellung der Telekom-Konzernstrategie im Masterstudiengang International Marketing and Media Management

Im Rahmen der Master-Vorlesung „Converging Markets“ von RFH-Professor Niklas Mahrdt fand ein Gastvortrag des Leiters des Produktmanagements Digital Media bei T-Online, Herrn Dr. Christian Zabel, statt. In diesem Rahmen wurde die neu entwickelte Konzernstrategie der Deutschen Telekom präsentiert.

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Dr. Christian Zabel von der Telekom und Prof. Mahrdt von der RFH in der Diskussion mit den Masterstudierenden

Unter dem Titel „Leading Telco: Die Strategie der Deutschen Telekom – mehr als nur eine Dump Pipe" referierte Dr. Zabel über die strategischen Ziele der Telekom in einem sich dynamisch entwickelnden Marktumfeld.

„Eine Grundannahme für die neue Konzernstrategie“, so Zabel, „ist vor allem die Schnelllebigkeit des technologischen Umfelds. Das Smartphone ist gerade mal sieben Jahre alt. Die zu stemmenden Übertragungsvolumina im Netz haben sich durch YouTube & Co. vervielfacht.“ Die starke Dynamik auf dem Markt berge natürlich einige Herausforderungen und brauche daher stetige Anpassung an die neuesten Technologien. Für die Telekom bedeute das hohe Investitionsvolumina, die intelligent alloziert werden müssen. Deshalb, erklärte Dr. Zabel, habe sich der Konzern mit den fünf stärksten Trends dieser Zeit auseinandergesetzt, um diese optimal als Chance zu nutzen:

Abgesehen von Kunden- und Markttrends achte der Konzern auch stark auf Trends im Bereich der digitalen Infrastruktur.

Das Ziel, der führende europäische Telekommunikationsanbieter zu werden, soll über vier wichtige Pfeiler umgesetzt werden. Neben der Integration von IP-Netzen werde sich die Telekom darauf konzentrieren, Kundenbegeisterung zu erzeugen. Ziel dabei sei, immer wieder Auszeichnungen wie zum Beispiel „bester Service“ oder „bestes Netz“ zu erhalten, um den hohen Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Der dritte Pfeiler beschäftige sich mit dem Zuwachs neuer Partner und Produkte im Geschäft. Das sogenannte „Steckleisten-Prinzip“ soll nicht nur der Telekom ermöglichen, in Kooperation mit relevanten Partnern weitere Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle zu erschließen. Darüber hinaus ermögliche die "Steckleiste" interessierten Privatkunden eine individuelle Gestaltung von Mobilfunkverträgen, beispielsweise den Abschluss eines Telekom-Vertrages mit Spotify als Zusatzleistung des Partners. Nicht zuletzt soll das Verhältnis zu Geschäftskunden gestärkt werden, sodass auch hier die Telekom der beste B2B-Anbieter bleiben kann.

Nach dem knapp einstündigen Vortrag von Herrn Dr. Zabel wurden die Studierenden dazu eingeladen weitere Fragen zu stellen, und so startete eine rege Diskussion über Trends im digitalen Zeitalter.

 

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