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02.04.2014

Deutsche Post DHL führte exklusives Forschungsprojekt zum Mobile Payment mit RFH-Master-Studierenden durch

Sieben Wochen lang hatten RFH-Studierende eine von der Deutschen Post DHL entwickelte App getestet, die bargeldloses Bezahlen via Smartphone ermöglicht. Die Ergebnisse des Testprojekts wurden zur Verbesserung der Anwendung genutzt. Seit Februar ist sie unter dem Produktnamen „Paysmart" auf dem Markt.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones wurden verschiedene mobile Bezahlsysteme in den letzten Jahren eingeführt bzw. stehen kurz vor der Einführung in Deutschland. Das Interesse an Mobile-Payment-Systemen hat deutlich zugenommen. Zahlreiche Studien prognostizieren weltweit eine steigende Anzahl an Nutzern. Doch tatsächlich ist der deutsche Mobile-Payment-Markt immer noch in der Entwicklungsphase.

Die Großen der Branche wie Google, PayPal, Visa, MasterCard, Mobilfunkbetreiber und die Deutsche Post DHL führen Pilotversuche durch, denn die Rahmenbedingungen für Mobile Payment sind gut: Immer mehr Verbraucher besitzen Smartphones, die stark steigende Nutzung des mobilen Internets bewirkt zugleich steigende Verkaufszahlen von physischen und virtuellen Gütern. Zudem sorgt ein wachsendes Angebot verfügbarer mobiler Bezahlmethoden für ein großes Interesse am Mobile Payment bei Anbietern und Kunden.

Im Rahmen einer exklusiven Testmarkt-Forschung wurde in Kooperation mit der Deutschen Post DHL im Masterstudiengang International Marketing and Media Management die Anwendung und Akzeptanz einer neuen Mobile-Payment-App, die auf der QR-Code-Technik basiert, getestet. Rund 20 Einzelhändler im Umkreis der Rheinischen Fachhochschule Köln und ca. 200 Studierende testeten sieben Wochen die neue App am Point of Sale.

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Entwickelte, getestete und marktreife App für das Mobile Payment mittels QR-Code

Die Ergebnisse der Testmarktstudie wurden zur Verbesserung der Mobile-Payment-Anwendung genutzt. Die App ist nun unter dem Produktnamen „Paysmart“ im Markt eingeführt und über Google Play und App Store erhältlich. Sie richtet sich an kleinere Einzelhändler und deren Kunden. Aber auch für Franchiser, Lieferdienste und Taxiunternehmen kann die Lösung interessant sein. In der Einführungsphase konzentriert man sich auf die „Early Adopter“ im Köln-Bonner Raum.

Dank der RFH-Forschungsstudie zum Nutzungsverhalten und zur Akzeptanz bei Händlern und Endkunden konnten zahlreiche Optimierungen vorgenommen werden. Während des Forschungsprojekts nahmen neben den Studenten und Dozenten die folgenden Händler rund um die Schaevenstraße am Pilotprojekt teil:

Tom Yam Gung • Kreisel & Zipfel • Getränke Beethoven • Le PomPom • Buchhandlung WORT SPIEL • Kastenbein & Bosch • Spielbrett • Gustafson´s Coffee To Go • Restaurant Dodo • 20° Café & Chocolaterie • Bäckerei Backofen • Poster Print Cologne • Futtern wie bei Muttern • Kiosk Rubensecke • Kiosk Feldmann • Schneider Rad-Service • Taxi 2000 • Schneider Radsport

Wie die neue Mobile-Payment-App funktioniert, kann man hier ansehen.

„Mobile Payment kann die klassischen Wertschöpfungsketten von Banken und Kreditkartenunternehmen grundlegend verändern. Starke Player wie die Deutsche Post DHL drängen in diesen Zukunftsmarkt. Wenn man bedenkt, dass die Kosten für das Vorhalten eines Bargeldsystems in Deutschland rund 12 Mrd. Euro betragen – inklusive Produktion, Transport-Logistik, Recycling, Versicherung, Sicherheitshandling, Falschgeld-Handling etc. –, bietet Mobile Payment eine effiziente Alternative “, so Prof. Dr. Dietmar Barzen, Vizepräsident und Studiengangleiter des Masterstudiengangs International Marketing and Media Management.

„Wir an der Rheinischen Fachhochschule Köln sind stolz darauf, in so einem wichtigen Test- und Forschungsprojekt als exklusiver Partner der Deutschen Post DHL mitgewirkt und unseren Studenten damit einen Erfahrungsvorsprung geboten zu haben“, sagt Prof. Dr. Barzen, der zusammen mit Prof. Dr. Niklas Mahrdt, Prof. Dr. Ralf Wagner und dem RFH-Rechenzentrum das Forschungsprojekt geleitet hat.

Informationen zum Masterstudiengang International Marketing and Media Management

 

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