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19.10.2015

Europäisches Forschungsvorhaben an der RFH zum Transfer von Erfahrung in Unternehmen

Das 'Europa-Institut für Erfahrungswissen - METIS' der RFH startet sein erstes Projekt

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EINBLICK

Die Rheinische Fachhochschule in Köln startet ab sofort gemeinsam mit der FH Burgenland und der FHS in St. Gallen eine groß angelegte Online-Befragung zum Thema: „Transfer von Erfahrungen in Unternehmen“. Die Untersuchung wird vom „Europa-Institut für Erfahrungswissen – METIS“ durchgeführt.

Die Online-Befragung der Führungskräfte ermöglicht neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema „Erfahrung und Erfahrungsmanagement“. Diese erste Untersuchung dient der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagenforschung.

Für die sehr professionelle technische Umsetzung sind Christoph Heinrich, der Leiter des Rechenzentrums der Rheinischen Fachhochschule und sein Mitarbeiter, Elias Teshome, verantwortlich.

Die Forschungsarbeit ist die erste dieser Art an der Rheinischen Fachhochschule. Sie soll den Einstieg in noch mehr Grundlagenforschung ermöglichen, dabei aber die Anwendungsorientierung im Blick behalten.

DURCHBLICK

METIS ist eine gemeinsame europäische Forschungseinrichtung der FH Burgenland und der Rheinischen Fachhochschule in Köln, die FHS in St. Gallen ist Projektpartner von METIS. Das internationale Institut realisiert zukünftig wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungsvorhaben zu aktuellen und strukturellen gesellschafts- und unternehmensbezogenen Themen im Zusammenhang mit »Erfahrungen«. METIS versteht sich aber auch als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und dies in allen Phasen des Prozesses. Es verbindet Forschung und Praxis, Perspektiven aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Partnerorganisationen aus verschiedenen europäischen Staaten. Die Arbeit ist sowohl national als auch international ausgerichtet.

Für die aktuelle Befragung konnte METIS die Verbände der Führungskräfte aus mehreren Ländern gewinnen, für Deutschland ist dies der Essener Verband ‚Die Führungskräfte‘ e.V. (DFK), unterstützt von Vorstandsvorsitzenden Dr. Ulrich Goldschmidt. Es sollen insgesamt 40 000 Führungskräfte in Deutschland, der Schweiz und Österreich befragt werden.

Damit verfolgen die Hochschulen drei Ziele: Erstens wollen die Wissenschaftler herausfinden, welche Strukturen, Methoden und Instrumente zum Thema „Erfahrung und Erfahrungsmanagement“ in Unternehmen bereits existieren. Aus den Ergebnissen soll dann eine Datenbank aufgebaut werden, die weitere Forschungsprojekte in Europa ermöglichen soll. Zweitens sollen erste Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet werden. In einem dritten Schritt wollen die drei Hochschulen in Köln, im Burgenland/ Eisenstadt und in St. Gallen eine innovative Didaktik im Bereich des Erfahrungstransfers entwickeln.

AUSBLICK

Zukünftig wird die Zusammenarbeit in weiteren gemeinsamen Projekten und Forschungsarbeiten mit Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und Akteuren der Zivilgesellschaft (NGOs) intensiviert und ausgebaut. Ein wichtiges Anliegen von METIS ist, den Transfer von Hochschulwissen in die Praxis zu forcieren und die Bedürfnisse und Bedingungen aus der Praxis in die Hochschulen zu holen. METIS soll als europäischer »Brand« etabliert werden, unter dem praxisorientierte Hochschulen kooperieren, um innovative Ansätze zum produktiven Umgang mit Erfahrung im komplexen Umfeld wissensintensiver Organisationen und Institutionen entwickeln. „Wir eröffnen hiermit einen neuen Weg, sozialwissenschaftliche Forschung in praxisorientierte Anwendungen umzuwandeln“, so der Präsident der RFH, Prof. Dr. Martin Wortmann.

Der Senior Fellow und Projektleiter der Rheinischen Fachhochschule, Dr. Werner Bruns, ist mit dem bisherigen Ergebnis der Kooperation sehr zufrieden: „Mit der Kooperation der beiden anderen europäischen Hochschulen ergeben sich ganz neue und einzigartige Perspektiven - auch für andere Fachbereiche der RFH. Das Thema des ‚Europa-Instituts für Erfahrungswissen – METIS’, die Erforschung von Erfahrungswissen“ ist gut, es passt zu beteiligten Hochschulen - und auch zu den aktuellen gesellschafts- und wirtschaftspolitische Entwicklungen, bis hin zu den Bildern, die wir täglich im Fernsehen sehen können. Die Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Edith Maier aus St. Gallen und Prof. Dr. Dr. Sebastian Eschenbach aus dem Burgenland ist sehr partnerschaftlich, fair und konstruktiv. Ich sehe deshalb viel Potenzial für weitere wissenschaftliche Projekte.

Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Dr. Werner Bruns gerne zur Verfügung:

Rheinischen Fachhochschule Köln
Europa-Institut für Erfahrungswissen – METIS

Schaevenstrasse 1 a - b
50676 Köln
Tel.: +49 0221 - 203022644
E-Mail:

 

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