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11.12.2015

Location Based Services – Zukunft des Handels

Im Rahmen der Master-Vorlesung „Converging Markets“ von RFH-Professor Niklas Mahrdt konnte Carsten Szameitat für einen Gastvortrag zum Thema „ortsbasiertes Marketing“ („Location Based Services“) gewonnen werden. Der Vorstandsvorsitzende der Location Based Marketing DACH gab spannendes Expertenwissen preis und stellte in diesem Rahmen auch den Feldtest im größten Outlet-Center Europas in Wien vor.

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85% der im Internet verfügbaren Inhalte beinhalten Ortsinformationen. Daraus ergeben sich für B2C-Unternehmen große Chancen. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Location Based Services haben nur dann eine Chance, wenn sich Anbieter zunächst genau mit dem Nutzwert auseinander setzen, welcher den Kunden angeboten werden soll. Erst danach wird über die Technologie entschieden.

Mobile Zielgruppen zeichnen sich nicht nur durch einen physischen Standort (im Geschäft, vor dem Regal, vor dem Produkt) sondern auch durch einen digitalen Standort (Webseite, App, Suchmaschine, LBS) aus. Die größte Chance besteht laut Carsten Szameitat in der Verbindung der verschiedenen Standortkombinationen.

„Die Beacon-Technologie kann im Einzelhandel einen Beitrag dazu leisten, noch mehr Nutzwert aus dem Smartphone herauszuholen“, so Prof. Dr. Niklas Mahrdt, der als Professor für Marketing & eCommerce zu dem Gastvortrag eingeladen hatte. Bislang muss sich die Beacon-Technologie noch in Pilotversuchen beweisen. Aus diesem Grund führt Szameitat einen beachtlichen Feldtest für Beacon-Technologie in einem der größten Outlet-Citys in Wien durch, an dem zahlreiche bekannte Marken, Händler und Konsumgüterunternehmen teilnehmen. Die „BEACON“-Technologie erfordert, dass der Kunde die App des Herstellers heruntergeladen hat und die Bluetooth-Funktion aktiviert ist.

Szameitat zog auch eine Bilanz der bisherigen Technologiegeschichte bis hin zu Beacons:

1981 Erster PC von IBM
1989 Erste Übertragung und kommerzielle Öffnung des Internets
1994 IBM Smartphones
2007 iPhone

Er resümierte, dass die mobilen internetfähigen Endgeräte seit 2007 zwar leistungsfähiger geworden seien, aber wahre Quantensprünge habe es seit 2007 nicht mehr gegeben. Den erwartet sich Szameitat aber nun mit dem heraufkommenden Zeitalter der kognitiven Systeme aus der Cloud und verwies dabei auf den „Watson“-Rechner von IBM.

„Location is the new cookie“, so könnte das Fazit von Szameitat zu seinem spannenden und abwechslungsreichen Vortrag lauten. Im Anschluss wurden die Studenten dazu eingeladen weitere Fragen zu stellen, und so startete eine rege Diskussion über Trends im mobilen Zeitalter im Zeichen von Big Data.

Links zur LBMA: www.theLBMA.org www.LOC-Place.com

 

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