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29.06.2015

Technikerlebnisse bis Mitternacht

Robotergezapftes Weizenbier, Parcoursfahrten im E-Fahrzeug, Alterssimulation im Age-Man-Anzug, Eye-Tracking und professionelle Covershoots: Auf dem RFH-Campus in Ehrenfeld bekamen die Besucher der Nacht der Technik wieder einiges geboten. Für alle, die diesmal nicht dabei waren, gibt es hier die Highlights im Bilderrückblick.

Nacht der Technik 2015

Großer Andrang im Robotiklabor: Studierende der Elektrotechnik haben einen Roboter so programmiert, dass er auf einen einzelnen Knopfdruck hin und innerhalb weniger Sekunden ein perfektes Weizenbier einschenkt.

Bei der Programmierung haben die Studierenden auch das Schwenken der Flasche berücksichtigt, um die abgesetzte Hefe zu lösen, die abschließend in die Schaumkrone gegossen wird.

Besonders großen Zulauf fanden in diesem Jahr die Angebote der Mediendesigner. Unter dem Motto "Model for One Night" bot sich den Besuchern die einmalige Gelegenheit, an einem professionellen Fotoshooting teilzunehmen (zu sehen ist hier Visagistin Shanna Strauss von der Agentur Make Up & Hair Matthias Odenthal) ...

und den Bildbearbeitungsprofis bei der anschließenden Retusche über die Schulter zu schauen.

Die Ergebnisse sind ebenso verblüffend wie beeindruckend.

Die überarbeiteten Portraits wurden abschließend im Layout eines Magazin-Covers gedruckt und den Models als Souvenir überreicht.

Weniger Glamour, dafür mehr Action wurde den Gästen beim Videostand geboten. Wer Lust hatte, konnte sich vor einem Greenscreen filmen und anschließend virtuell in eine andere Umgebung versetzen lassen. Viele nutzten die Gelegenheit, einmal wie ein Superheld durch die Lüfte zu fliegen.

Den Blick unter Beobachtung schweifen lassen konnten die Besucher beim Eye-Tracking-Stand. Das Analyse-Tool misst, mit welcher Intensität und in welcher Reihenfolge eine Testperson Objekte auf einer Oberfläche betrachtet.

Oberingenieur Benedikt Thimm präsentierte das neue Herzstück des Instituts für Werkzeug- und Fertigungstechnik: Eine 5-Achsen-Simultan-Fräsmaschine, mit der sich komplexe Bauteile herstellen lassen ...

wie beispielsweise Turbinen oder Knie-Implantate.

Mit bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute schneidet der Fräskopf ins Metall. Gleichzeitig schwemmt eine Öl-Wasser-Emulsion, die mit Hochdruck (70 bar) aus einer begleitenden Düse schießt, die Späne fort und sorgt für die nötige Kühlung und Schmierung.

Wie viel Energie kann man auf einem Fahrrad erzeugen? Die Besucher durften kräftig in die Pedalen treten und erfuhren, dass sie für eine Kilowattstunde etwa 5 Stunden lang strampeln müssten. Ernüchtenrnd, wenn man bedenkt, dass der Jahresverbrauch eines 1-Personen-Haushalts bei etwa 1500-2000 Kilowattstunden liegt und eine Kilowattstunde 28 Cent kostet.

Was normalerweise nur Schülergruppen und Studenten vorbehalten ist, war an diesem Abend allen Besuchern zugänglich: Im Automatisierungslabor konnte man an einer Modellfabrik nachvollziehen, wie komplexe industrielle Produktionsprozesse funktionieren.

Vor welche Herausforderungen stellt uns der demografische Wandel? Wie es sich anfühlt, wenn man alt ist und die Seh-, Hör- und Muskelkraft nachlassen, wurde den jungen Besuchern beim Parcours im Alterssimulationsanzug „Age-Man“ bewusst. Das Meyer-Hentschel Institut hat die Anzüge entwickelt und sie der RFH freundlicherweise für die Nacht der Technik zur Verfügung gestellt.

Geschicklichkeitstest mit einer Brille, die die Erkrankung Retinopathia pigmentosa simuliert: Der „Heiße Draht“ ist kaum fehlerfrei zu meistern, wenn das Gesichtsfeld auf 5 Grad eingeschränkt ist.

Ein stabil schwebender Ball im Luftstrom: Das Experiment aus dem Strömungslabor demonstrierte den Bernoulli-Effekt.

Warum können Flugzeuge eigentlich fliegen? An einem weiteren Windkanal erläuterten Dozent John Westenberg und sein Laborteam das Prinzip des Auftriebs.

Eine Kugel im Käfig, an einem Stück im 3D-Drucker gedruckt: Ein Ingenieur des Instituts für Werkzeug- und Fertigungstechnik zeigte den Besuchern, wie die generative Fertigungstechnik funktioniert und welche ungeahnten Anwendungsmöglichkeiten sie bietet.

Führung durch das energieeffiziente Rechenzentrum: Modernste Technik sorgt für eine Reduzierung des Stromverbrauchs und von CO2-Emissionen.

Neugierige kleine Beucher am fernsteuerbaren Lego-Haus von Thomas Kaiser: Der Elektrotechnik-Absolvent hat mithilfe eines Adurinoboards eine Heimautomatisierung entwickelt.

Per Smartphone lassen sich von unterwegs das Licht, der Alarm und das Garagentor des Lego-Hauses steuern.

Neben der RFH präsentierten auch externe Aussteller ihr Technologie-Know-how und ihre Arbeitsbereiche auf dem Campus. Die Firma Schneider Electric, Spezialist in den Bereichen Energiemanagement und Automation, stelle ihre neuesten Smart-Home-Lösungen vor, ...

präsentierte moderne Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und bot den Besuchern die Gelegenheit, selbst hinterm Lenkrad zu sitzen und eine Testfahrt mit einem Elektroauto zu machen.

Was haben Sicherheit und kurze Markteinführungszeiten gemeinsam? Wie kann Sicherheit den Umweltschutz verbessern? An der „Safety Station“ der Firma Siemens AG wurde das Thema (Maschinen-)Sicherheit von allen Seiten beleuchtet.

 

Die RFH blickt auf einen erfolgreichen Veranstaltungstag zurück, bedankt sich bei allen, die mitgewirkt haben, und freut sich schon auf die nächste Nacht der Technik am 16. Juni 2017.

 

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