Startseite »  Aktuelles »  Meldungen »  2015 »  Neues Fräszentrum am iWFT
 
 

25.02.2015

Neues Fräszentrum am Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik

Am vergangenen Freitag wurde auf spektakuläre Weise das neue Herzstück der Lehr- und Forschungsaktivitäten des Instituts für Werkzeug- und Fertigungstechnik (iWFT) angeliefert: Mithilfe eines Teleskopkrans, eines Gabelstaplers, mehrerer Schwerlastrollen und jeder Menge Muskelkraft konnte ein neues Fräszentrum der Spinner Werkzeugmaschinenfabrik erfolgreich an seinen Bestimmungsort auf dem Campus Vogelsanger Straße gebracht werden.

Foto-1_500.jpg

Die rund 10 Tonnen schwere Maschine erweitert die technischen Möglichkeiten des iWFT für Lehre- und Forschung enorm. Das System verfügt über eine 5-Achs-Kinematik, die höchste geometrische Freiheitsgrade bietet, da alle Achsen simultan interpolieren können. Damit ist es unter anderem möglich, komplexe Freiformflächen herzustellen. Solche Flächen können beispielsweise Bestandteile von Turbinenschaufeln oder auch Knie-Implantaten sein.

Neben dem hochdynamischen 5-Achs-Konzept, das durch einen Schwenk/Rundtisch realisiert wird, verfügt die Maschine über eine zusätzlichen Starrtisch. So können im 3-Achsverfahren sehr große Teile in einer Aufspannung bearbeitet werden.

Foto-2_200.jpg

Mit der Frässpindel können Drehzahlen von 20.000 1/min erreicht werden. So sind auch Bearbeitungs-operationen bei Schnittgeschwindigkeiten im Bereich des High-Speed-Cutting (HSC-Fräsen) möglich. Durch die interne Kühlmittelzufuhr (IKZ) kann die Kühl-Schmieremulsion direkt und unter hohem Druck durch das Werkzeug an die Bearbeitungsstelle geführt werden. Als Hochdruckaggregat steht dazu eine 70-bar-Pumpe zur Verfügung.

Foto-3_200.jpg

Die Programmierung der Maschine erfolgt über eine CAD/CAM-Schnittstelle, bei der die Bauteile direkt im CAD-System konstruiert werden. Durch die Übergabe an das CAM-Programm kann aus dem Bauteil ein konkreter Fertigungsablauf generiert werden. Nach einem maschinenspezifischen Post-Prozessorlauf im CAM-System und dem Einrichten der Maschine kann das Bauteil vollautomatisch gefertigt werden.

Wer Fragen rund um das Thema Zerspanung/Fertigung und Produktion hat, sich über Abschluss- oder Studienarbeiten am iWFT informieren oder sich einen generellen Überblick über das Arbeitsfeld des iWFT verschaffen möchte, kann sich gern wenden an:

Logo_iwft_150.jpg

Ansprechpartner
Benedikt Thimm, M.Eng. (Oberingenieur)
E-Mail: iwft@rfh-koeln.de

Weitere Informationen über das Institut gibt es außerdem unter www.rfh-koeln.de/iwft.

 

Sie haben Fragen zum Studium an der RFH Köln? Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder eine E-Mail.

Hier klicken

Wenige Schritte zu Ihrer Bewerbung

Hier klicken