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26.06.2015

Rheinische Fachhochschule Köln ist „Partnerhochschule des Spitzensports“

Die RFH Köln wurde in diesen Tagen mit dem Prädikat Partnerhochschule des Spitzensports ausgezeichnet. Damit würdigt der Allgemeinen Deutsche Hochschulsportverband (adh) zusammen mit dem Olympiastützpunkt (OSP) die Arbeit der RFH im Rahmen ihres Projektes „Karriere hoch 2“. Hier wird Leistungssportlern seit über einem Jahr ermöglicht, neben zeitaufwändigen Trainings und Wettkämpfen ein akademisches Studium zu absolvieren.

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Am Tag der Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Horst Schlüter, Laufbahnberater beim Olympiastützpunkt Rheinland, RFH-Geschäftsführer Prof. Dr. Martin Wortmann, Annika Rejek, Laufbahnberaterin beim Olympiastützpunkt Rheinland, Ulrike Laschet, Leiterin der Stabsstelle Leistungs- und Spitzensport, Michael Scharf, Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, und adh-Finanzvorstand Roland Joachim

Im Rahmen einer feierlichen Vertragsunterzeichnung tauschten jetzt der Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, Michael Scharf, Herr Roland Joachim als Vertreter des adh und der Geschäftsführer der RFH, Prof. Dr. Martin Wortmann, die Vertragsurkunde über die neue Partnerschaft aus.

Durch intensive Beratung und die persönliche Betreuung sollen Hürden, die durch das hohe sportliche Engagement im Studium entstehen können, von vorneherein vermieden werden. Um das zu erreichen, hat die RFH ihre Prüfungsordnungen entsprechend angepasst und Möglichkeiten eröffnet, ohne Qualitätsverlust in der Ausbildung zusätzliche Prüfungstermine, Urlaubssemester, individuelle Zeitgestaltung und individuelle Förderungen zu ermöglichen. Dadurch wird für die studierenden Leistungssportler die Planung des Studiums deutlich flexibler und kann auf den sportlichen Bedarf angepasst werden.

Die Qualität der dualen Karriere steht derzeit bei den deutschen Sportverbänden sowie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Olympiastützpunkten ganz oben auf der Agenda. Die Zukunft des deutschen Leistungssports hängt nach den Worten des Leiters des OSP Rheinland, Michael Scharf, entscheidend davon ab, wie erfolgreich den Sportlerinnen und Sportlern Möglichkeiten eröffnet werden, neben ihrem Sport eine adäquate Ausbildung absolvieren zu können. „Dafür bedarf es enormer Anstrengungen der Gesellschaft, ein solches Angebot, wie das der RFH, zur Verfügung zu stellen“, so Scharf.

„Es ist der RFH ein besonderes Anliegen“, so Prof. Dr. Martin Wortmann von der RFH, „Menschen mit außergewöhnlichen Qualitäten und Lebensläufen eine Chance zu bieten, diese Qualitäten neben einem Studium intensiv entwickeln zu können. Um eine bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten, haben diese Studenten an der RFH in Ulrike Laschet, der Leiterin der Stabsstelle Leistungs- und Spitzensport, eine ständige Ansprechpartnerin, die als Wegweiser durch Regelungen, Gremien und für den unmittelbaren Kontakt mit Dozenten und Prüfungsamt zur Verfügung steht.

Derzeit studieren mit Franziska Hauke (Wirtschaftsrecht/Hockey), Niklas Wellen (Wirtschaftsingenieurwesen/Hockey), Maximilian Kindler (Medizinökonomie/Säbelfechten), Florian Scholten (Wirtschaftsingenieurwesen/Hockey) und Justin v. Gerven (Wirtschaftspsychologie/Voltigieren) fünf Sportler an der RFH. Sie werden durch den Laufbahnberater des OSP, Horst Schlüter, unterstützt und haben ihren Weg in die RFH gefunden.

Darüber hinaus gibt es weitere rund 20 Leistungssportler aus unterschiedlichen Bereichen wie Handball, Rudern, Tennis oder Radfahren sowie unter anderem einige Fußball-Profis des 1. FC Köln, mit dem die RFH ebenfalls eine Hochschulpartnerschaft unterhält.

 

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