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07.07.2016

Erstes Wirtschaftssymposium am Standort Schleiden - Zusammenarbeit in der Region ist wichtig

In Kooperation mit der Stadt Schleiden hat die RFH am 20. Juni das erste Wirtschaftssymposium „Personal 2020“ am Standort Schleiden initiiert. Die RFH bietet den berufsbegleitenden Bachelor- und Master-Studiengang BWL auch in Schleiden an, um eine heimatnahe, akademische Qualifizierung zu ermöglichen. Schwerpunkt des Symposiums war das Thema Personalentwicklung in der Region Euskirchen. Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Beate Gleitsmann diskutierten im Anschluss Vertreter aus Politik und Wirtschaft über wirtschaftliche Möglichkeiten und zukünftige Notwendigkeiten, u.a. Schleidens Bürgermeister Udo Meister und der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der KSK Euskirchen Udo Becker.

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Das Wirtschaftssymposium im Kurparkrestaurant Gemünd war der geeignete Rahmen für einen konstruktiven Austausch. Nach einführenden Worten des Bürgermeisters der Stadt Schleiden, Udo Meister und dem geschäftsführenden Kanzler der RFH Köln Thore Eggert, eröffnete Prof. Dr. Beate Gleitsmann (Media Management) die Veranstaltung mit Ihrem Impulsvortrag zum Kernthema Personal 2020. Bereits in der Einleitung zeigte Prof. Dr. Gleitsmann, dass Sie gekommen war, um aufzurütteln. „Ich werde auch provozieren“, war eine passende Einleitung zu Ihrem Vortrag.

Unter Verwendung teilweise selbst erforschter Statistiken zeigte Prof. Dr. Gleitsmann auf, dass das Gebiet des Kreises Euskirchen noch einiges aufzuholen hat. So verwies sie vor allem auf das fehlende Schritthalten am technischen Fortschritt, der - Ihrer Meinung nach - eine elementare Grundlage für gute Arbeitsmöglichkeiten darstellt. „Die Region braucht einen Zugang zur leistungsfähigen digitalen Infrastruktur, damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und Institutionen gewahrt und weiter ausgebaut werden kann. In einer modernen Informationsgesellschaft, in der der Mensch zunehmend das Internet für Information, Kommunikation und Unterhaltung nutzt, ist ein schnelles, überall nutzbares und effizientes Netz eine Grundvoraussetzung für den Anschluss an den technologischen Fortschritt,“ schlussfolgerte Gleitsmann. Sie betonte, dass die digitale Infrastruktur für alle Lebensbereiche notwendig ist. Kreative, innovative und smarte Lösungen würden dadurch nicht nur für den Wirtschaftssektor, sondern auch für das Bildungswesen, die Mobilität, die Gesundheitsversorgung und die Sicherheit möglich. Ein Ausbau der Datenautobahn kann nur gemeinsam gestaltet werden. Sie forderte die Städte, Gemeinden, Unternehmer und Investoren auf, stärker zusammenzuarbeiten und an einem Strang zu ziehen, damit dieser Kraftakt gelingt.

Im Anschluss an den Impulsvortrag folgte unter der Leitung von Dr. Werner Bruns ein Wirtschaftstalk in dem das Thema mit Vertretern der lokalen Wirtschaft und Politik noch einmal vertieft diskutiert wurde. Während der allgemeine Vertreter des Landrats Manfred Poth mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Kreises haderte, sah der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der KSK Euskirchen Udo Becker eher das Hemmnis bei der Wahrung des Bankgeheimnisses. So könne bei einer „Zusammenarbeit im Internet aus Cloud auch schnell Klaut werden“.

Kurt Heinen, Geschäftsführer der Heinen Automation in Imgenbroich berichtete, dass dort die technischen Vorrausetzungen nicht immer optimal sind, er sich aber ganz bewusst für die Region und gegen beispielsweise einen Umzug nach Aachen entschieden habe.

Einigkeit herrschte in der Runde darüber, dass viel mehr Wert auf Zusammenarbeit in der Region gelegt werden muss. Kooperationen - ob in der Politik über die Kommunalgrenzen hinaus - in Unternehmen und in den Schulen sind die Zukunft und sollten angegangen werden.

Bevor der Abend in einem Meet & Greet seinen Ausklang fand, öffnete Dr. Bruns die Runde für Anregungen und Fragen aus dem Publikum. Hier wurden Fördermaßnahmen thematisiert oder Fragen erörtert, wie der Einsatz von Laptops und Tablets in Schulen und Kindergärten. Der Tenor zur Veranstaltung war dabei durchweg positiv, so dass einer Neuauflage im nächsten Jahr wohl nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Artikel:
Bestmögliche Qualifikation und Verdienst durch Duales Studium
http://bit.ly/29jPgdq

 

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