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19.05.2016

Neues multimediales Forschungsprojekt: GLARS

Digitale Medien bieten enorme Potentiale in der Aus- und Weiterbildung. Die Rheinische Fachhochschule entwickelt mit der Rheinische Akademie Köln gGmbH, dem Cologne Game Lab (TH Köln) und weiteren Partnern die nächsten drei Jahre ein didaktisch und technologisch zukunftsweisendes Ausbildungskonzept.

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Stefan Ludwigs (Projektleitung GLARS), Prof. Dr. Martin Wortmann (RFH Präsident), Katharina Tillmanns (Cologne Game Lab), Andreas Schröder (RAK Geschäftsführer), Prof. Dr. Dietmar Barzen (RFH Vizepräsident Fachbereich Medien).

Das Vorhaben wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Gesamtleitung liegt bei der RFH, Prof. Dr. Stefan Ludwigs (Projektleitung), der Förderzeitraum beträgt drei Jahre bis 2019.
GLARS - Goal-Based Learning in an Alternate Reality Setting - ist ein multimediales Lernprojekt für Schüler/-innen des Ausbildungszweiges zum Biologisch-technischen Assistenten (BTA) an der Rheinischen Akademie Köln gGmbH (RAK). In einem spielerischen Szenario, das Schule, Unternehmenswelt und Zuhause zusammenführt, greifen sie auf unterschiedliche digitale Lernmedien zu und produzieren diese zum Teil selbst.

Kernziel der Projektpartner ist es, die Ausbildungsstätte noch stärker mit der Arbeitswelt zu vernetzen und anwendungsorientiertes Wissen zu vermitteln. Dies soll durch die direkte Einbindung der Lernprozesse in die verschiedenen realen beruflichen Kontexte geschehen.

Die RFH engagiert sich unter anderem im Bereich der wissenschaftlich fundierten Erprobung digitaler Lernangebote. „Das Projekt liegt uns am Herzen, da es mit Fokus auf unsere Studierenden wichtig ist, mit neuen didaktischen Konzepten für eine zukunftsweisende Weiterbildung in einem digitalen Umfeld zu sorgen“, so RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann.

Projektleiter Prof. Dr. Stefan Ludwigs betont, dass mit diesem Projekt ein wesentlicher wissenschaftlicher Beitrag zu lerntheoretischen und didaktischen Fragestellungen geleistet werden soll. Hierbei stehen grundlegende Erkenntnisse zur Selbstregulation der Lernenden sowie mediendidaktische Aspekte im Vordergrund.

Kooperationspartner

Die Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH ist eine der ältesten und größten Fachhochschulen in privater Trägerschaft (Rheinische Stiftung). Ziel der RFH ist es mit diesem Projekt evidenz-basierte systemische Ansätze der Verbesserung der beruflichen Bildung zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen wesentliche Erkenntnisse in hochschulbezogene Lehr- und Medienkonzepte umgesetzt werden. Das Gelingen dieses Ansatzes wird in der begleitenden formativen Evaluation permanent überprüft. (Verantwortung der RFH: Gesamtleitung, Mediendidaktik, Evaluation, Wissenschaftliche Erforschung)

Die Rheinische Akademie Köln gGmbH (RAK) ist ein Berufskolleg in privater Trägerschaft und bietet staatlich anerkannte Bildungsabschlüsse an, unter anderem zum Biologisch-technischen Assistenten (BTA). Die RAK möchte nicht zuletzt mit diesem Projekt Vorreiter für moderne, multimediale Ausbildungskonzepte werden und die Lernkurve dieses Projektes für weitere Ausbildungsangebote nutzen. (Verantwortung der RAK: Ausbildungspartner, Fachdidaktik) www.rak.de

Das Cologne Game Lab der TH Köln (CGL) erforscht und entwickelt interaktive Inhalte wie digitale Spiele, nicht-lineare Bildungsangebote, interaktive Film- und TV-Formate und ortsgebundene Installationen. In den Studiengängen »Digital Games (B.A.)« und »Game Development and Research (M.A.)« sowie den regelmäßigen Workshops, Ausstellungen und Konferenzen schlägt das CGL die Brücke zwischen der interaktiven Kunst, Unterhaltung und Bildung. Das CGL sieht in dem Projekt die Chance, spielerisches Lernen in einem neuen Einsatzgebiet zu planen und zu evaluieren, mit dem Ziel, daraus Empfehlungen für Bildungsanbieter zu formulieren. (Verantwortung des CGL: Game Design, User Experience Design) www.colognegamelab.de

Industriepartner: Miltenyi Biotec GmbH
1989 gegründet zählt die Miltenyi Biotec GmbH mit mehr als 1.600 Mitarbeitern weltweit (davon 350 in F&E) zu Deutschlands erfolgreichsten Biotechnologie-Unternehmen. Das Produktportfolio umfasst über 5.000 Hightech-Produkte der Bio- und Medizintechnik. Die von Miltenyi entwickelte MACS-Technologie, basierend auf der magnetischen Zellseparation, liefert für jeden Anwendungsbereich, von Grundlagenforschung bis hin zur klinischen Applikation am Patienten, schnelle, sichere und reproduzierbare Lösungen. Daher gilt Miltenyi mittlerweile als Wegbereiter in der klinischen Zelltherapie.
Seit mehreren Jahren schon kooperiert das Unternehmen eng mit der Rheinischen Akademie und ist ständig interessiert an qualifizierten, motivierten Bewerbern, die die Begeisterung für biotechnologische Forschung und innovative Lösungen teilen. www.miltenyibiotec.com

Branchenpartner: BIO.NRW Cluster Biotechnologie NRW
BIO.NRW, als eines der 16 Landescluster, katalysiert zentral die nachhaltige Entwicklung der Stärken der nordrhein-westfälischen Biotechnologie. BIO.NRW aktiviert Kooperationen zwischen Forschung, Unternehmen, Investoren und Politik auf Landesebene, national und international. Die BIO Clustermanagement NRW GmbH, mit Sitz in Düsseldorf, repräsentiert das Cluster BIO.NRW im GLARS-Projekt und aktiviert hierfür KMU aus der Biotech-Branche in NRW. http://www.bio.nrw.de
Sowie diverse KMU aus dem Biotech-Bereich.

Hauptansprechpartner
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH
Prof. Dr. Stefan Ludwigs (Projektleitung)
Schaevenstraße 1a/b, 50676 Köln
0221/420 377-20 / 0151/191-56982
E-Mail:

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