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05.05.2017

Wie es in Agenturen wirklich aussieht. Agenturbesuch bei GREY/KW43 Branddesign

Unter dem Motto „Gibt es ein Leben nach dem Studium?“ machten Mediendesign-Studierende unter Leitung von Prof. Martin Teschner eine Exkursion zur zweitgrößten deutschen Werbeagentur GREY. Das Ziel: Kreative Lebensformen in einer renommierten Design- und Werbeagentur kennenzulernen.

Donnerstagmorgen in Düsseldorf am Platz der Ideen – wahrscheinlich der besten Adresse, die sich eine Kreativagentur wünschen kann: 15 Studierende umrunden den großen Tisch im Agenturkonfi und sind gespannt auf das, was nun kommen wird.
Sabine und Tara (Art Directors) und Tim (Creative Director) bei KW43 Branddesign, der renommierten Designagentur der GREY-Gruppe, sowie Isabelle, Human Resources Managerin, haben sich einen Vormittag Zeit genommen, um anschaulich und hautnah darüber zu sprechen, wie es in einer Agentur wirklich läuft.

In der ersten Präsentation zeigt Sabine an drei Beispielen aus dem Designerleben, dass auch sehr gut durchdachte Strategien und Konzepte gepaart mit exzellenter Gestaltung kein Garant für Kundenzufriedenheit und Erfolg sein müssen. Die Gründe dafür sind vielfältig – sei es, dass der Auftraggeber die Kreation nicht verlangt, nicht verstanden oder nicht verdient hat.
Im zweiten Case beleuchtet Tara die Entwicklung und Umsetzung des neuen Corporate Design des Papierherstellers Römerturm – allen Angehörigen des Studienganges Mediendesign bestens bekannt.
Den kreativen Höhepunkt bildet Tims Präsentation des Real-Time-Brandings von INEC, des nationalen Statistikinstituts in Ecuador. Das Ergebnis: einfach, innovativ, flexibel und mehrfach ausgezeichnet. Außerdem ein Beispiel dafür, dass in international vernetzten Agenturnetworks auch mal über den kontinentalen Tellerrand hinausgedacht und -gestaltet werden kann.
Die Kreativen nehmen sich Zeit für Fragen und sprechen offen an, was ein zukünftiger Designer mitbringen sollte (Man nehme: Talent, Ausdauer, Leidensfähigkeit), um nach dem Studium in einer Designagentur wie KW43 mitmachen zu können.

Isabelle, Human Resources Managerin, klärt klipp und klar über Do‘s and Don'ts bei Bewerbungen in einer Agentur auf und zeigt mögliche Wege, nach dem Studium einen Job bei GREY zu bekommen (Einstieg z.B. als Junior Art Director oder über ein einjähriges Trainee-Programm). Soweit die Theorie. Applaus.
Zum Finale gibt es eine kleine Führung durch die weniger geheimen Bereiche der Agentur, vorbei am Wall of Fame, wo – angefangen beim HB-Männchen – Arbeiten der Agentur aus den vergangenen Jahrzehnten zu sehen sind.

Donnerstagmittag auf dem Platz der Ideen – das Beste kommt zum Schluss: plötzlich und unerwartet stehen Lisa und Sarah vor mir, zwei Alumni unseres Studienganges auf dem Weg in die Mittagspause. Vor einigen Jahren sind sie als Design-Trainees bei GREY in das Leben nach dem Studium gestartet. Heute gestalten sie als gestandene Kreative die digitale Werbewelt mit.
Soviel zur Praxis: funktioniert. Großer Applaus.


Text: Prof. Martin Teschner

 

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