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07.02.2017

Erster erfolgreicher Abschluss für Spitzensportler

Die Freude bei der Stabstelle für Leistungs- und Spitzensport ist besonders groß: Ihre Bemühungen um die duale Karriere tragen Früchte. Mit Maximilian Kindler hat der erste ihrer Schützlinge sein Studium der Medizinökonomie mit großem Erfolg abgeschlossen. Kindler ist Säbelfechter und wird fast seit Studienbeginn im Sommersemester 2014 von Ass. iur. Ulrike Laschet, Leiterin der Stabsstelle, betreut. Über 30 Spitzensportler studieren noch an der RFH.

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Weitere über 30 Studierende unterschiedlicher Sportarten olympischer und paralympischer Art sind aktiv noch im System. Zuletzt konnte sich die Stabsstelle 2016 über zwei Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ihrer Studierenden Franziska Hauke und Niklas Wellen im Hockey freuen.
Der Blick auf die Ergebnisliste von Maximilian Kindler offenbart mehr noch als jede theoretische Abhandlung wie beeindruckend die Leistung eines Studierenden ist, der sich parallel zu seinem Studium im Leistungssport engagiert und erfolgreich ist. Das beginnt bei der durchgängigen Mitgliedschaft im A-, B- oder C-Kader des Deutschen Fechter-Bunds, geht über Universiaden, European Games zu Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Grands Prix, Woldcups und nationale Meisterschaften. Alleine diese Turniere terminlich zu koordinieren scheint schon fast unmöglich. Um wieviel unmöglicher scheint es, daneben auch noch zu studieren. Das geht nur mit vielfältiger organisatorischer Unterstützung und einer fast übermenschlichen Disziplin des Athleten.

Jetzt ist es also geschafft. Die Bachelor-Urkunde in Medizinökonomie liegt vor, das Studium ist zeitgerecht beendet. "Es ist schon nicht einfach für die Sportler das hinzubekommen", sagt Ulrike Laschet. "Da helfen wir gerne, das ist unser Beitrag, den Sportlern ein bisschen Dank für ihren sportlichen Einsatz zurückzuzahlen. Wir vermitteln Gespräche mit Lehrenden und setzen uns ebenso gerne dafür ein, Prüfungstermine zu verlegen, Dozenten zu bitten, Extraaufgaben für Klausuren zu entwerfen und so weiter." Das sei nicht selbstverständlich, so Frau Laschet weiter, deshalb sei der erste Studienabschluss eines Stabsstellen-Studierenden auch Anlass, nicht nur den Lehrenden, sondern vor allem auch dem Prüfungsamt mit seiner Leiterin Astrid Schmidt in besonderer Weise zu danken.

Diesem Dank schließt sich Maximilian Kindler gerne an: "Ohne die Stabsstelle wäre es ungleich schwerer gewesen, das alles zu koordinieren. Ich danke für die Möglichkeit, Teil dieses Programm gewesen zu sein und kann nur darum bitten, das Programm so lange wie möglich für Athleten zu erhalten; es ermöglicht in einzigartiger Weise duale Karrieren, die alle doch gerne in Sonntagsreden beschwören und fordern; hier können sie praktisch entstehen."

Herzlichen Glückwunsch Maximilian Kindler!
Die RFH nimmt symbolisch die Maske unter den linken Arm, senkt den akademischen Säbel als gedanklichen Fechtergruß und wünscht damit dem jetzigen Alumni Maximilian Kindler alles Gute für seinen persönlichen, beruflichen und sportlichen Lebensweg

 

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