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27.10.2017

Jana Klasen beim KÖLNER DESIGN PREIS ausgezeichnet

Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) freut sich über acht Nominierungen für Mediendesign-Studierende und eine Auszeichnung. Im festlichen Rahmen wurde am 26. Oktober 2017 im Museum für Angewandte Kunst zum zehnten Mal der Kölner Design Preis verliehen. Er würdigt die besten Abschlussarbeiten von Designstudierenden. Unter den Ausgezeichneten ist in diesem Jahr auch die Mediendesign-Absolventin Jana Klasen. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Konzeption zur Neugestaltung der Wohnraumsituation in Köln unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.

„Es ist dem Entwurf in unserer aller Sinne zu wünschen, dass er mithilfe öffentlicher Unterstützung und bestehender Strukturen realisiert werde“, begründete Wolfgang Laubersheimer, Direktor der KISD, die Entscheidung der Jury für den dritten Platz für Jana Klasen.

Die Ausgangslage: Jeder Mensch braucht Raum zum Leben. Jedoch wird Wohnraum immer knapper und Immobilien in großen Städten immer teurer. Das Einkommen vieler Haushalte kann mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Besonders Studierende leiden unter der angespannten Wohnraumsituation. Als Ursache kann der demografische Wandel festgemacht werden. Er stellt sowohl die jüngere, als auch die ältere Bevölkerung vor enorme Herausforderungen.

„Wohnen für Hilfe“: Das ist der Ansatz von Jana Klasens Bachelorarbeit, thematisch angeregt und betreut durch Katja Butt, Professorin für grafische Bildgestaltungen, audiovisuelle Medien, Kunst- und Kulturwissenschaften. Mit dem Konzept „Wohnen für Hilfe“ nimmt Jana Klasen den demografischen Wandel als zu gestaltende, gesellschaftliche Aufgabe an. Sie entwickelte eine Webseite, die der Vermittlung von Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt dient. Durch spezifische Filterfunktionen kann der zur eigenen Persönlichkeit und Vorstellungen passende Wohnpartner gefunden werden. Senioren/-innen stellen Studierenden Wohnraum zu Verfügung und erhalten im Gegenzug Hilfestellung im Alltag.
Die Forschungsfrage: Neben der Konzepterstellung zur Neugestaltung der Wohnraumsituation stellt Jana Klasen heraus, wie ein Kommunikationsmittel gestaltet sein muss, um sowohl die jüngere, als auch die ältere Generation anzusprechen.

Das Doppelmagazin „Hallo Senior“, „Hallo Junior“ dient, neben der Bekanntmachung des Konzeptes, als Kommunikationsgrundlage zwischen Jung und Alt, um sich die Möglichkeiten eines solchen Angebots bewusst zu machen. Beide Generationen sollen den Mehrwert des Projektes auf zwischenmenschlicher Basis verstehen und so dem Thema „Zusammenführung von Generationen“ offener gegenübertreten.

Das Konzept ist sowohl für junge Menschen auf der Suche nach Raum, als auch für ältere Menschen auf der Suche nach Unterstützung und Kontakt interessant sowie für alle, die sich mit alternativen Wohnkonzepten und zielgruppenspezifischer Plattformgestaltung auseinandersetzen möchten.

„Ich hoffe, mit der Stadt Köln über das Projekt ins Gespräch zu kommen“, so die ausgebildete Mediendesignerin, die jetzt in einer Design-Agentur arbeitet.

René Spitz, Professor für Designtheorie und Internationales Design betonte in seiner Rede bei der Preisverleihung: „Nur mit einer kritischen Haltung lassen sich solche Aufgaben systematisch lösen, die völlig neu sind. Es ist uns wichtig, die Studierenden an der RFH zur eigenständigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen anzuregen.“

Die RFH gratuliert Jana Klasen für diese besondere Auszeichnung und auch an die Nominierten geht ein großes Kompliment für ihre Ideen und die Umsetzung.

Den Kölner Design Preis betreut an der RFH Karen Nennen, Professorin für Print- und Webdesign, Medien- und Kommunikationsdesgin und Informationsdesign. Kontakt: karen.nennen@rfh-koeln.de

Der Kölner Design Preis zeichnet die innovativsten und besten Abschlussarbeiten der Kölner Nachwuchsdesigner des Jahres 2017 aus. Am 26. Oktober wurde zum zehnten Mal der „Kölner Design Preis“ vergeben. Gewürdigt werden herausragende Abschlussarbeiten von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen. Der Preis ist damit ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Designnachwuchses sowie zur weiteren Profilbildung Kölns als Designstandort von internationaler Bedeutung.

Die Nominierung selbst ist schon eine Auszeichnung, da alle nominierten Arbeiten im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) ausgestellt werden. Eine unabhängige Jury aus der Designbranche wählt aus den eingereichten Arbeiten drei Gewinner aus.

Ausstellung der ausgezeichneten und nominierten Arbeiten
Öffnungszeiten MAKK:
Dienstag bis Sonntag: 11 - 17 Uhr
Erster Donnerstag im Monat: 11 - 22 Uhr
Erster Sonntag im Monat: 10 - 17 Uhr (Kunst + Frühstück-Ticket bis 14 Uhr)
Montags geschlossen

www.koelnerdesignpreis.de

Studium Mediendesign Bachelor of Arts
http://www.rfh-koeln.de/mediendesign

 

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