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02.02.2017

P-Day: Bühne frei für Mediendesign Projekte

Es ist zu einer schönen Tradition geworden: Als krönender Abschluss des Semesters haben Media-Design Studierende ihre Semesterprojekte auf der Bühne der Wolkenburg präsentieren können. Webprojekte, crossmediale Kampagnen, Filmbeiträge sowie Kundenprojekte aus allen Bereichen lieferten einen Querschnitt aus den Leistungen der unterschiedlichen Semester. Es war ein beeindruckender, inspirierender und kreativer Nachmittag für Studierende und Gäste, darunter auch Kunden. Den Presentation-Day (P-Day) gibt es zwei Mal im Jahr und ist öffentlich. Nächster Termin: 13. Juli.

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Die Präsentation der Semesterprojekte auf der großen Bühne ist für alle Beteiligten das große Finale eines Semesters. Ein aufgeregtes Flirren liegt beim P-Day immer in der Luft, nicht nur bei den Erstsemestern. Denn ähnlich wie im Berufsleben werden hier Projekte aus unterschiedlichen Semestern und Schwerpunkten anwesenden Kunden, Gästen und Interessierten präsentiert, Kritik und Lob eingeholt. Die Studiengangsleiter Media Design, Prof. Dr. Stefan Ludwigs und Prof. Marie-Susann Kühr, kommentieren die Arbeiten abwechselnd anerkennend und auch mal kritisch konstruktiv im Sinne der Sache. Anwesende Kunden äußerten sich durchweg mit Lob und Anerkennung.

Den Anfang machte traditionell das erste Semester, das sich mit dem Thema Print und dieses Jahr mit dem Siebdruckverfahren beschäftigte und auf Grundlage dessen Geschenke im Retro-Look präsentierte: selbst gefertigte und gedruckte Brettspiele, Kalender, Jutebeutel, Kochschürzen und T-Shirts – eine Mischung aus Design und Botschaft.

Ein Highlight waren - wie jedes Jahr - die Gewinnermotive der CityCards. Insgesamt zehn Motive wurden unter dem Motto „Glückwunschkarten“ gewählt, die bald in einer Auflage von 10.000 Stück in Restaurants, Bars, Cafés und Clubs in ganz Köln zu finden sind.

Das zweite Semester stellte seine produzierten Filme vor. Hier waren vier unterschiedlich beeindruckende und ambitionierte Kurzfilme zu sehen: die persönliche Dokumentation „Bianca“ über eine Frau, die an Parkinson erkrankt ist. Der Kurzfilm „MyDayLivery“, der eine etwas andere Lösung aufzeigt, sich umweltbewusst zu verhalten und den CO2 Ausstoß durch intelligente Mitfahrgelegenheiten zu verringern. Ein selbst komponiertes Musikvideo mit dem Titel „Shapes“, das einen jungen Mann portraitiert, der sich musikalisch und künstlerisch dem HipHop widmet sowie ein freies Projekt („Insight“), das sich mit der Gefühlswelt eines Transgender-Mädchens beschäftigt.

Die Webprojekte des dritten Semesters begeisterten ebenfalls durch Ideenreichtum und Innovation. Hier wurden dreizehn sehr unterschiedliche Projekte präsentiert, unter anderem für Kunden wie den Musikproduzenten Konbeatz oder die Initiative für Flüchtlinge Bonn (IfF), aber auch freie Ideen wie die Community- und Sharingplattform „Loco“ oder die neue Inspirationsseite für Designer „Designest“.

Abschließend stellte das vierte Semester ihre crossmedialen Kampagnen vor. Drei Projekte des Vollzeit Studiengangs und eines aus dem berufsbegleitenden fünften Semester. Mit Ideen und Kreativität entwickelten Studierende Kampagnen für das „artheather“, eine Konzert-, Theater- und Clublocation, den Live Escape Room „Quest Room“ oder das Modelabel „Aiki Keylook“. Das berufsbegleitende Semester beschäftigte sich mit dem Design einer App für das TECTA Kragstuhlmuseum und begeisterte damit unter anderem auch die Alumni Jury, die wie in jedem Jahr das beste Projekt der jeweiligen Semester kürte.

Insgesamt haben die Studierenden der Rheinischen Fachhochschule Köln ganze Arbeit geleistet und ihr Können erneut unter Beweis gestellt. Es war, wie jedes Mal, ein inspirierender und kreativer Nachmittag.

 

Fotogalerie

 

Projektarbeiten Media Design – mit einer Auswahl an Informationen

1. Semster: Projektleitung: Prof. Marie-Susann Kühr und Prof. Karen Nennen

Zwei Gruppen haben von Prof. Kühr und Prof. Nennen dieselbe Aufgabe bekommen:
Daraus sind folgende Projekte entstanden, die alle in der RFH im Siebdruck umgesetzt worden sind.

Guessera
Gesellschaftsspiel, 1-farbig auf Holz, Prototyp selbst gebaut
Das Projekt hat den Alumnipreis im Printsemester gewonnen.

Aevitas-Uhr
2-farbig auf Stoff, Prototyp selbst gebaut
Ein visuelles Statement zur Vergänglichkeit des Lebens

Jahreskalender
2-farbig auf Papier, 12-seitig

Kalender „Itchy-Feet“
1-farbig auf verschiedenfarbigem Papier, 12-seitig
Jeden Monat eine neue Reisempfehlung an Orte, die nicht jeder kennt. Piktogramme ersetzen den Reiseführer.

Gedankenbuch
1-farbig auf unterschiedlichen Papieren, Prototyp binden lassen

Wood Anchor
1-farbig auf Holz, Prototyp selbst gebaut
Eine Liebeserklärung als Schlüsselanhänger.

Kochen nach Epochen
Kochbuch-Fächer, 3-farbig auf Karton

Supermom
1-farbig auf Schürze
Eine Ode an die wichtigste Person im Leben eines Menschen.

City Arts
Untersetzer 3-farbig auf Holz

State of mind
2 Taschen, 1-farbig auf Leder und Jeans, Prototyp selbst genäht
Wieviel Freiheit braucht ein Mensch und wieviel erträgt er? Die Edition besteht aus einer Jeanstasche für Männer und einer Ledertasche für Frauen. Beide aus Vintage-Kleidungsstücken hergestellt. Das Motiv ist in die Innenseite gedruckt. Es soll kein Statement nach Außen sein, sondern jeden Tag die Auseinandersetzung mit sich selbst inspirieren.

Stop the stupid
2 T-Shirts, 2-farbig

Same, Same
Kosemtiktasche, 2-farbig auf Stoff, Prototyp selbst genäht
Frauen müssen schön sein? So mancher ist da jedes Mittel recht. Das Anliegen der Studentinnen war es, darauf aufmerksam zu machen. Mit dem Entwurf zweier Kosmetiktaschen gehen sie kreativ und spielerisch mit äußeren Werten um.

# Slay Taschen
4-farbig auf Stoff

2. Semester: Projektleiterin: Prof. Katja Butt

Der Film Insight beschäftigt sich mit der Gefühlswelt eines Transgender-Mädchens.

„Shapes“ portraitiert einen jungen Mann, der sich musikalisch und künstlerisch dem HipHop widmet. Es wird ein direkter Eindruck in das Leben eines Graffiti-Künstlers und die damit verbundenen Risiken gezeigt.

Der Kurzfilm MyDayLivery stellt eine etwas andere Lösung vor, sich umweltbewusst zu verhalten und den CO2 Ausstoß durch intelligente Mitfahrgelegenheiten zu verringern.

Die Dokumentation „Bianca“ portraitiert eine Frau, die ihren Alltag mit der Krankheit Parkinson bewältigen muss und zeigt, wie dies gemeistert werden kann.

3. Semester: Projektleiterin: Prof. Karen Nennen

Die Website der IFF schafft mit einer benutzerfreundlichen Gestaltung und vielen Angeboten die Verbindung zwischen Einheimischen und Flüchtlingen für ein gemeinsames Miteinander.

Es wurde eine Website für den Musikproduzenten Konbeatz erstellt, die besonders durch den Einfluss des HipHops ihre Gestaltung fand.

Gourmeet ist eine Community Plattform, die sich weitgehend mit den Themen Lebensmittel und deren Verschwendung beschäftigt, gemeinsames Kochen, organisieren von Kochpartys und Kochrezeptfindung.

Die Seite Designest soll kreative Köpfe wieder zu neuer Inspiration verhelfen und überzeugt mit klaren gestalterischen Strukturen und vielen anderen hilfreichen Features.

Home Hacks ist eine Website, auf denen man hilfreiche Tipps rund ums Thema „zu Hause“ und Einrichtung bekommen kann.

Die Website Foodtrucks beschäftigt sich mit den gleichnamigen Trucks und bietet interessante Hintergrundinformationen, die nächsten Standorte und Rezepte.

Die informative Website mit dem Namen Construct Sun Energy gibt Interessenten genaue Erklärungen, wie sie ihr zu Hause mit Solar Energie oder anderen erneuerbaren Energien umweltfreundlicher gestalten können.

Loco steht für Local Community und dient jungen Erwachsenen als Hilfe rund ums Thema Sharing, egal ob aussortierte Kleidung oder Möbel, das Auto oder der Netflix-Account.

Im Onlineshop der Marke Badabay gibt es neben schönen Bikinis auch noch viele andere interessante Dinge zu entdecken.

Die Website Papermore verbindet die digitale und analoge Buchwelt und bietet den Nutzern zusätzliche Auskünfte zu den gelesenen Büchern wie Videos, Interviews mit den Autoren oder Hintergrundinformationen zu den Storys.

Über Live in a Box können sich Nutzer einen Abend in einer Box bestellen und erhalten alles, was man dafür braucht, egal ob Mädels Abend mit Musik und Sekt, „Netflix and Chill“ oder eine wilde Party Nacht mit der gesamten WG.

4. Semester: Projektleiter: Prof. Dr. Stefan Ludwigs

Für das Artheather wurde eine Crossmediale Kampagne entwickelt, bei der auf kreative Weise alles auf dem Kopf steht.

Aiki Keylook ist ein junges Modelabel, das in ihrer Kampagne verschiedenste Stile gegenüberstellt.

Die Live Escape Räume von Questroom erhielten ebenfalls eine Crossmediale Kampagne, die mit Witz und einem Augenzwinkern überzeugte.

5. Semester: Projektleiter: Prof. Dr. René Spitz

Die Crossmedia-Kampagne des Kragstuhl-Museums widmet sich auf digitale und analoge Weise einer neuen Gestaltung des Museumsbesuches.

 

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