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01.12.2017

RFH-Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW)

Die Anforderungen bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen steigen stetig. Daher sucht das THW verstärkt die Kooperation mit Hochschulen, insbesondere im technischen Bereich. Die RFH war sofort begeistert, ihren Studierenden das Angebot einer THW-Grundausbildung und damit eine besondere Zusatzqualifikation ermöglichen zu können. Das Ergebnis ist für beide Seiten attraktiv. Erste Anmeldungen liegen vor. Soziales Engagement und Praxiserfahrung sind die Motivation von RFH-Studierenden. Es sind noch Plätze frei.

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Das Technische Hilfswerk (THW) steht vor der Herausforderung, ehrenamtliche Einsatzkräfte zu gewinnen und zu binden. Die Anforderungen bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und größeren Unglücksfällen steigen stetig. Aus diesem Grund sucht das THW verstärkt die Kooperation mit Hochschulen, insbesondere im technischen Bereich.
 
Das Ergebnis ist für beide Seiten attraktiv. RFH-Studierende erhalten die Möglichkeit, an einer THW-Grundausbildung teilzunehmen und sich diese zugleich als Zusatzfach auf ihrem Bachelorzeugnis bescheinigen zu lassen.

Zwar geht ein solches Zusatzfach nicht in die Berechnung der Bachelor-Gesamtnote ein, gleichwohl wird die erfolgreiche Teilnahme mit Note und Kreditpunkten auf einer Anlage zum Zeugnis ausgewiesen und stellt damit eine Bereicherung der persönlichen Bewerbungsunterlagen dar.

Die Grundausbildung ist für jeden Studierenden der RFH möglich, unabhängig vom Studiensemester. Die Ausbildung beim THW dauert ein Semester und wird jedes Semester angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Studierende begrenzt.

Im Rahmen der THW-Grundausbildung lernen die Teilnehmenden unter anderem die Grundlagen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes, Arbeiten mit Leinen, Schlingen, Ketten oder Drahtseilen sowie sicheres Arbeiten im und am Wasser, Grundlagen der Rettung und Bergung.

„Unsere Erfahrungen zeigen, dass viele Studierende zusätzlich zur theoretischen Ausbildung auch eine praktische Beschäftigung mit technischen Themen suchen. Und die Mitarbeit im THW bietet zudem die Möglichkeit eines wichtigen und hoch angesehenen sozialen Engagements.“ (Prof. Dr. Karl-Heinz Brockmann, Vizepräsident Ingenieurwesen).
 
Die ersten Schritte verliefen vielversprechend. Mehr als 30 interessierte Studierende kamen zur Informationsveranstaltung zu Beginn des Semesters. Und es gab auch schon die ersten Anmeldungen von RFH-Studierenden zu Grundausbildungs-Lehrgängen in verschiedenen Ortsverbänden.
 
Einer von ihnen ist William Davids. Er studiert an der RFH Maschinenbau (Vollzeit). „Als ich den Vortrag über das THW gesehen habe, wusste ich direkt, dass ich dorthin möchte. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, die Chance zu haben, soziales Engagement mit technischem Wissen verbinden zu können. Ich finde an diesem Projekt gut, dass die Hochschule Studentinnen und Studenten ermöglicht, einen aktiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Ich hoffe, diese Kooperation positiv abschließen zu können und dann in der Lage bin, Menschen mit dem Wissen helfen zu können.“

Absolvent*innen der Grundausbildung sind danach in der Lage, die Kenntnisse und Fertigkeiten in Verbindung mit ihren persönlichen, sozialen und methodischen Fähigkeiten in Arbeits- und Lernsituationen verantwortungsbewusst zu nutzen.
 
„Wir möchten die Zusammenarbeit gern ausbauen und zu einem festen Bestandteil unserer hochschulischen Weiterbildung machen. Wir wollen uns auch mit anderen Hochschulen aus der Kölner Region zusammentun. Idealerweise bekommen wir dadurch so viele Bewerber, dass wir zusammen mit dem THW eigene Hochschulkurse auflegen können.“ (Prof. Dr. Brockmann)

Kontakt: Prof. Dr. Karl-Heinz Brockmann, brockmann@rfh-koeln.de

Technisches Hilfswerk, Landesverband Nordrhein-Westfalen

https://www.lv-nw.thw.de/THW-LV-NW/DE/Startseite/startseite_node.html

 

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