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02.02.2018

P-Day 2018: Mediendesign-Studierende präsentieren ihre Abschlussprojekte

Auch 2018 hieß es: Vorhang auf für die Studierenden des ersten bis vierten Semesters und ihre Abschlussprojekte am Presentationday (17. Januar). Im stimmungsvollen Ambiente der Wolkenburg stellten die Student*innen ihre Projektergebnisse aus den Bereichen Print, Film, Web und Crossmedia Kunden, Gästen und Interessierten vor.

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v.l.n.r.: Jule Arts, Nicole Hußmann

 

Impressionen

 

Text Julia Offermann und Nicole Hußmann

Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Ludwigs und Prof. Marie-Susann Kühr eröffneten auch dieses Jahr den Presentationday. Der P-Day sei das „Fieberthermometer des Studiengangs“, so Ludwigs. Die Studierenden präsentieren ihre Abschlussprojekte nämlich öffentlich – auch vor Kunden. Dadurch steigt die „Fieberkurve“ bei den Vortragenden verständlicherweise an. Zudem müssen sich die Studierenden nicht nur Lob, sondern auch konstruktiver Kritik vonseiten der Studiengangsleiter Medien Design, Prof. Dr. Stefan Ludwigs und Prof. Marie Kühr sowie der anwesenden Kunden stellen. Nichtsdestotrotz ist der P-Day immer auch ein Ereignis, das beflügelt und der persönlichen wie fachlichen Entwicklung zugutekommt.

Den Anfang machten die Erstsemester mit der Kategorie „Print“. Unter der Leitung von Prof. Frank Reichow und Martin Rendel stellten zwei Gruppen ihre Arbeiten vor.

Gruppe 1 beschäftigte sich mit dem Thema „Siebdruck“. Drei Teams innerhalb der Gruppe entwarfen Designs für ein Getränk. Fit mit Vitfit ist das Design für ein Getränk, das in den kalten Wintermonaten fit und gesund hält. Die Cologne Cocktail Glasses sind Glas und Cocktail-Rezept in einem. Smoogy – Der Energie-Smoothie ist in drei Sorten à drei Designs vorhanden und sorgt mit dem Claim „Smooth Up“ für geistige Wachheit.

Ein Team in dieser Gruppe widmete sich einem ganz anderen Thema: Mit Memos Sprachkiste entwickelten die Studierenden ein auf Holz gedrucktes Memory, das Kindern beim Lesenlernen helfen soll.

Gruppe 2 entwarfen Plakate für „Im Spielrausch – eine laufende Ausstellung im MAKK.

Die drei besten Ergebnisse wurden am P-Day live präsentiert. Jede Gruppe griff das Thema anders in seiner Gestaltung auf.

Harun Demirs Plakat ist inspiriert von dem allseits bekannten Pilz aus „Super Mario World“.

Caroline Schmitt und Luisa Tymosiuk produzierten gleich eine ganze Plakatserie, die Originalgesichtsausdrücke von Kindern während des Videospielens zeigt. Die außergewöhnliche Idee und prägnante Optik des Projekts verschaffte ihnen den Print-Award.

India Aparicio und Nur Kaya fokussierten sich mehr auf das Thema „Rausch“ und kreierten ein, an das Drogen-Drama „Requiem for a Dream“ angelehntes Plakat, auf dem sich dies in einem Auge widerspiegelt.

City-Cards: Es wurden sechs Postkartenmotive zum Thema „Frühling“ ausgewählt, die in Museen und Restaurants ausgestellt werden. Und es gibt sechs Gewinner*innen.

Die Gewinner der City-Cards sind: Jessica Schmitz, Lisa Triller, Ögun Michael Witt, Tolga Yulu, Katrin Lauxen und nochmals Lisa Triller.

Beeindruckend waren auch die gezeigten Kurzfilme, die das zweite Semester vorstellte – die Themen dabei so vielfältig wie die Emotionen, die sie hervorriefen. Als Projektleiterin für das zweite Semester Vollzeit zeichnete sich Prof. Katja Butt verantwortlich.

„Sound of Life“ ist ein Musikvideo. Man begleitet einen jungen DJ durch die von ihm erlebten Auf und Abs im Musikgeschäft. Soundtrack und Darstellung stammen von den Studierenden selbst.

„Beistand“ ist ein Kundenprojekt für den Berufsverband der Verfahrensbeistände, der gerichtlichen Beistand für Kinder und Jugendliche in familiären Konflikten gewährleistet. Das zentrale Thema des Dramas ist hier die schwierige Gefühlslage von Jugendlichen in Scheidungssituationen. Wegen der ungewöhnlichen Herangehensweise an das sensible Thema wurde dem Projekt der „Grand Prix“ verliehen. Auch Katharina Kreiser vom Berufsverband der Verfahrensbeistände, zeigte sich begeistert: „Das Projekt ist sehr gut gelungen!“

„Sorje ahn dr’ Hoot“ (Sorgen an den Hut) für die Band Kölsch Kultur, zeigt, wie wichtig es ist, sich manchmal den Alltagssorgen zu entziehen, zusammen Spaß zu haben und zu feiern.

Auch die Kurzfilme der Gruppe „berufsbegleitend“ des zweiten Semesters, unter der Leitung von Carsten Jezewski, begeisterten.
„Auf Wiedersehen heißt für immer“ ist die filmische Umsetzung eines poetischen Textes, der sich mit der Geschichte einer jungen Frau und ihrem Schicksal beschäftigt. Welches dieses ist, lässt der Film bis zum Ende offen. Er erhielt von der Jury den „Film-Award“, 2. Platz.

Das Musikvideo „CMYK“ wurde komplett eigenständig von den Studierenden produziert (Text, Gesang und Film) und thematisiert das Leidwesen des Designer-Daseins inklusive buntem Rauch und brennenden Klavieren. Für die herausragende filmische Qualität erhielt das Team den „Film-Award“, 1. Platz.

„Don’t stop me now“ zeigt humorvoll den Weg von der RFH zur Wolkenburg. Mit einer Konfetti-Überraschung der Studierenden wurde das Publikum feierlich in die Pause entlassen.

Das dritte Semester, unter der Leitung von Prof. Karen Nennen, bot mit seinen Webprojekten ebenfalls eine Varietät an Präsentationsformen, die das Publikum immer wieder überraschte.

Mit „Bunch Up“ ist man stets über die Stimmung auf jeder Party in der Nähe informiert. Mit Filtern für persönliche Feier-Vorlieben und Trinkspielen inklusive sichert die App einen gelungenen Abend. Die innovative Idee und gekonnte Umsetzung des Projektes begründete die Verleihung des „Web-Awards“.

Es wurde eine neue Website für den Kunden „Grundschule Rösrath“ gestaltet, die sich an einer breiten Zielgruppe von Eltern orientiert. Anhand von Personas wurde dies auf der Bühne vorgeführt.

Die Website „Kunststuff“ macht auf die ökologische Konsequenz von Massenkonsum aufmerksam und bietet recycelte Möbel, Accessoires und Kleidungsstücke an.

„Bill“ ist eine zukunftsorientierte Finanz-App, die sich auf das mobile Bezahlen fokussiert. Eine unterhaltsame Live-Performance brachte dem Publikum die zahlreichen praktischen Funktionen nahe.

„MyPlates“ platziert eine kulinarische interkulturelle Vielfalt bereits am Smartphone auf den Teller.

Das neue Design des Onlineshops „Vivilovely“ setzte die Kosmetiktaschen der Kundin richtig in Szene.

„Freischnauze“ ist eine Online-Pasta-Bar.

Für das Skate-Label „Strick and Son“ wurde ein neuer Onlineshop gestaltet.

„Sport4Ort“ ermöglicht das Treffen mit gleichgesinnten Sportbegeisterten in der Nähe.

Die Studierenden für den Kunden „Spielplatztreff“ gestalteten gleich drei unterschiedliche Websites, die Eltern das Auffinden von Spielplätzen und das Kontakte-Knüpfen mit anderen Eltern leichter machen sollen.

Den Abschluss bildeten die crossmedialen Kampagnen des vierten Semesters, die Prof. Dr. Stefan Ludwigs betreute.

Für die Eventlocation Halle Tor 2 wurde eine B2B-Kampagne entwickelt, die ihre Vielseitigkeit an potenzielle Kunden vermitteln soll. Eine Besonderheit war hier die Augmented-Reality-App, die anhand eines Print-Markers die Location zeigt und vor dem Publikum live vorgeführt wurde. Auf dem Instagram-Account lässt sich der kreative Prozess der Studierenden verfolgen.

Mit einer geheimnisvollen Kampagne, die erst über den Zugang zur Website enthüllt, dass sich das Hashtag #kölnserstes auf Früh Kölschs erstes Radler bezieht, verdiente sich das Team den „Crossmedia-Award“. Zusätzlich verteilten Studierende schwarz-weiße Postkarten, mit Fragen wie „Wer war deine erste Liebe?“ an die Zuschauer. Darüber hinaus war der Kunde so großzügig, einen Bierstand aufzubauen, an dem nach der Veranstaltung Freibier verteilt wurde.

Wie immer waren die Kunden vor Ort und gaben nach den Präsentationen ihr Feedback ab. Die Realisierung vieler Ideen wurde in Betracht gezogen.

Marie Kühr und Stefan Ludwigs fanden abschließend für die gezeigten Projekte und das Engagement der Studierenden anerkennende Worte. „Sie sind tolle Studenten“, so Marie Kühr. „Betrachten Sie Ihr Projekt als Lernobjekt“, gab Ludwigs den Studierenden mit auf ihren weiteren Weg. Als Lernobjekte, an denen man wachsen kann. Und bei den beeindruckenden Arbeiten, die jetzt schon gezeigt wurden, stehen diesen Studierenden in Bälde sicher viele Wege offen.

 

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