Fototermin im Museum Ludwig mit den beiden RFH-Absolventen Henrik Greger (li., Atelier für Mediengestaltung) und René Siem (re., freiberuflicher Mediendesigner)
Für das Museum Ludwig ist es ein interessanter Versuch – für René Siem könnte sein System "poptalk" zum Sprungbrett werden. Denn die neue Interaktionsmöglichkeit mit Kunstexperten eröffnet den Museumsbesuchern eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Werken der Ausstellung.
Nicht nur der Audioguide ist nun online nutzbar – vor Ort über Smartphones (iPhone etc.) sowie daheim über den normalen Webbrowser. Die entscheidende Neuerung ist der Austausch der Besucher mit Experten: Jemand schreibt seine Eindrücke oder Fragen hinein – kurz darauf gibt es kompetente Antworten und Hinweise vom Museum. Die Dialoge tragen zu einer Wissensdatenbank bei, die mit jeder Nutzung des Systems weiter anwächst.
Die Lokalmedien - koeln.de und ksta.de - griffen das Projekt gern auf, da es für die Kölner Museumslandschaft ein interessantes Experiment darstellt. Die gedruckte Ausgabe des "Focus" widmete "poptalk" gleich eine ganze Seite.
