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Leitbild

Das Leitbild der RFH formuliert folgende Grundwerte:

Orientierung auf die Belange der Studierenden

Der Erwerb klar erkennbarer und breit einsetzbarer Kompetenzen ist das Ziel von Studium und Lehre der Rheinischen Fachhochschule Köln. Sie will diesem Anspruch sowie den Erfordernissen der Arbeitswelt an ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzspektrum gerecht werden und sieht zugleich die Vermittlung und Förderung sozialer Kompetenzen und damit der Persönlichkeitsbildung ihrer Studierenden als ihre Aufgabe.

Die Mitarbeiter der Hochschule begegnen allen Studierenden mit Akzeptanz und Wertschätzung. Sie wollen optimale Rahmenbedingungen für das Studium schaffen, um den Studierenden das Abschließen innerhalb der Regelstudienzeit zu ermöglichen.

Die Hochschule richtet ihr besonderes Augenmerk auf die Angebote von berufsbegleitenden Studiengängen. Damit will sie bereits im Berufsleben Stehenden, freiberuflich Tätigen oder z. B. nach der Elternzeit in das Berufsleben Rückkehrenden eine akademische Höherqualifizierungsmöglichkeit eröffnen.

Auch will sie diejenigen, die in der Jugend keine ihren Talenten und Fähigkeiten gemäße Ausbildung erlangen konnten, sowie Interessierten, die sich in ihrer Berufswahl geirrt haben, und auch denen, die von den Strukturveränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft nachteilig betroffen sind, eine Studienmöglichkeit im Sinne einer zweiten Chance anbieten.

Die Studierenden dürfen von der Rheinischen Fachhochschule Köln einen Brückenschlag zu ihren jeweiligen angestrebten oder sogar bereits gegebenen Berufsfeldern erwarten. Die Hochschule realisiert diesen Praxisbezug durch die Berufung von gleichermaßen berufspraktisch wie wissenschaftlich erfahrenen Professorinnen und Professoren sowie durch den Einsatz von freiberuflich Lehrenden, die in ihren Berufsfeldern erfahren und verankert sind.

Die Studierenden sollen durch die Möglichkeit zu regelmäßigen Rückmeldungen Einfluss auf die Lehrveranstaltungen und das Hochschulleben nehmen können. Auch durch dieses Mitwirken der Studierenden hält die Hochschule ihre Lehre auf hohem Niveau. Sie will auf Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik stets schnell reagieren.

Die Hochschule bietet Interessenten und Studierenden vor, während und zum Ende der Studienzeit qualifizierte Beratungsmöglichkeiten an, die neben studienbezogenen Inhalten auch studienbegleitende Themenbereiche wie z. B. die Beratung bei finanziellen Engpässen der Studierenden sowie die Beratung zu den individuellen Chancen am avisierten Arbeitsmarkt beinhalten.

Sicherstellung und Weiterentwicklung der fachlichen Kompetenzen

Die Rheinische Fachhochschule Köln weiß sich den nationalen und internationalen Standards für eine qualitativ hochwertige Ausbildung verpflichtet.

Sie versteht die Qualitätssicherung durch die Akkreditierung ihrer Studiengänge sowie durch die Einführung einer Zertifizierung nach der ISO-Norm als konsequente Weiterentwicklung ihres Verständnisses von der Sicherstellung und Weiterentwicklung der fachlichen Kompetenzen ihrer Mitglieder. Alle Tätigkeiten werden im Kreislauf von Planen, Ausführen, Bewerten und Verbessern im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umgesetzt.

Die fachwissenschaftlichen sowie die didaktisch-methodischen Kompetenzen der Professoren, Fachlehrer und Lehrbeauftragten sind die wesentliche Wissensressource der Hochschule. Regelmäßige Evaluationen der Lehrveranstaltungen, der Prüfungen und aller internen Prozesse dienen ihr dazu, Hinweise zur Optimierung des eigenen Wirkens zu erhalten und die Studierbarkeit der Module sicherzustellen.

Die Hochschule sorgt mit der Pflege und dem stetigen Ausbau von Kooperationen mit Partnerhochschulen und wissenschaftlichen Forschungsinstituten einerseits und enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft andererseits dafür, sowohl Forschung und Entwicklung als auch Praxisbezug in die Lehre einfließen zu lassen und die eigene Innovationskraft beständig weiterzuentwickeln. Die Zusammenführung von technischer und wirtschaftlicher Innovation mit den Zielen zur Schaffung einer auch für kommende Generationen lebenswerten Umwelt ist der Hochschule dabei ein besonderes Anliegen.

Transparente und verlässliche Organisation

Mit Hilfe von Ordnungen, basierend auf ihrer Grundordnung, lenken die Hochschulleitung und die Gremien der akademischen Selbstverwaltung den wissenschaftlichen Betrieb.

Die Hochschule weiß sich den Anforderungen der Hochschulgesetzgebung verpflichtet und arbeitet vertrauensvoll mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zusammen. Sie nutzt dabei die Freiräume für Hochschulen in freier Trägerschaft, um sich in ihrem eigenständigen Profil weiterzuentwickeln.

Der wirtschaftliche Rahmen wird einerseits durch die gesetzlich verankerten Abläufe der gemeinnützigen GmbH und andererseits durch ein adäquates Finanz- und Controlling-System dokumentiert und sichergestellt.

Förderung und Umsetzung einer wertschätzenden Personalpolitik und kooperativen Führungskultur

Die Verantwortungsträger der Hochschule nehmen ihre Vorbildfunktion auf der Basis eines kooperativen Führungsstils wahr. Sie erweisen ihre Wertschätzung für die Mitarbeitenden durch die Anerkennung und Nutzung der jeweiligen Fachkompetenz und einer sachbezogenen und konstruktiven Kommunikationskultur und fördern damit deren Identifikation mit der Hochschule.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den hochschulischen Leistungs- und Verwaltungsbereichen sind entschlossen, kooperativ und kollegial im Sinne der gemeinsamen Ziele zusammenzuarbeiten sowie kreativ und konstruktiv das Wirken der Hochschule weiterzuentwickeln.

Die Personalentwicklung berücksichtigt die individuellen Belange der Mitarbeiter und schließt die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen zur Weiterentwicklung der individuellen Kompetenzen ein.

Die Berufung der Professorinnen und Professoren erfolgt im Sinne der akademischen Selbstverwaltung entsprechend den Vorgaben der Berufungsordnung. Verwaltungsstellen werden von der Trägerin in marktüblicher Weise besetzt und den steigenden Anforderungen der Hochschule stetig angepasst.

Dauerhafte Erfolgssicherung durch wirtschaftliches Denken und Handeln aller

Alle Mitglieder der Hochschule handeln mit dem Ziel des maßvollen Umgangs mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen und tragen so dazu bei, die Zukunftsfähigkeit der Hochschule zu sichern. Ihr Handeln soll von den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Sparsamkeit getragen sein.

Im Einklang mit ihren Bezugsgruppen und mit ihren Werten stehender Außenauftritt

Die Rheinische Fachhochschule pflegt aktiv die Kommunikation mit allen ihren Bezugsgruppen.

Die Fokussierung auf angewandte Forschung sowie ihre Kooperationsbeziehungen verpflichten die Hochschule zu einem kontinuierlichen Wissenstransfer. Sie will damit dem Anspruch gerecht werden, die gewonnenen Erkenntnisse der praktischen Anwendung zugänglich zu machen und einen Beitrag zur nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten.

Die Hochschule stellt sich zudem mit Blick auf alle ihre Bezugsgruppen angemessen dar. Dies beinhaltet neben adäquaten Öffentlichkeitsmedien auch das stete Bemühen aller Mitglieder, sich ihrer Position und Aufgabe entsprechend in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Gewährleistung der Freiheit von Forschung und Lehre

Die Hochschule sichert die Freiheit der Forschung und der Lehre durch die Beteiligung ihrer Mitglieder an akademischen Entscheidungen. Sie sieht die Hauptverantwortung für die Entwicklung und die Gestaltung ihrer Forschung und Lehre bei den Professorinnen und Professoren. Die Berufungsverfahren erfolgen demzufolge wissenschaftsgeleitet und transparent.

Ihre Orientierung an den konkreten Themensetzungen der heutigen Lebens- und Arbeitswelt verbindet die gelehrten Fachgebiete und die angewandte Forschung an der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Entfaltung von Forschungsaktivitäten im Interesse ihrer Lehraufgaben

Die Entfaltung der hochschulischen Forschungsaktivitäten soll immer auch den Lehraufgaben und somit den Studierenden zugutekommen. Daher beteiligen die Forschenden der Rheinischen Fachhochschule Köln die Studierenden durch die Vergabe und Betreuung von Studien- und Abschlussarbeiten, deren Aufgabenstellungen inhaltlich und methodisch mit den Lehraufgaben der jeweiligen Curricula verbunden sind.

Durch eine zunehmend auf angewandter Forschung fußende und auf sie ausgerichtete Lehre will die Rheinische Fachhochschule Köln die Studierenden zu einem besonders qualifizierten Hochschulabschluss führen. Auf diese Weise nimmt sie als Fachhochschule in Köln ihre originäre Rolle in der regionalen und nationalen Hochschullandschaft wahr.

Entwicklung und Bereitstellung von Weiterbildungsangeboten

Die Rheinische Fachhochschule Köln trägt der zunehmenden Verflechtung von Ausbildung, Weiterbildung und Berufsleben Rechnung, indem sie attraktive Studienangebote bereitstellt, die sowohl den fließenden Übergang zwischen Beruf und Studium als auch eine kontinuierliche berufsbegleitende Weiterbildung ermöglichen.

Die Hochschule bietet dazu neben den regulären gestuften Studienmöglichkeiten auch andere Weiterbildungsmaßnahmen für Akademiker an und will diesen Bereich beständig weiter ausbauen.

Die Hochschule betrachtet diese Grundwerte als verbindende Elemente und lebt sie in dem Bewusstsein, ihren Anteil an diesem Ganzen eigenverantwortlich zu erbringen.