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Schülerinnen erleben moderne Technik – hautnah

Am 25. April war es wieder soweit: Auch beim diesjährigen Girls' Day hatten sich zahlreiche interessierte Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6 bis 12 für einen Besuch des Schülerlabors an der RFH Köln angemeldet.

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Das Laborteam um den Leiter Herrn Dipl.-Ing. Martin Doost hatte sich speziell für diesen Tag diverse Versuche für die 12 experimentierfreudigen Schülerinnen ausgedacht. Bevor es an die Ingenieurpraxis ging, berichtete der Laborleiter aus der Berufspraxis. In einem kurzweiligen Vortrag präsentierte er den facettenreichen Ingenieurberuf und seine spannenden Herausforderungen. Fragen waren natürlich jederzeit willkommen und wurden zahlreich gestellt. Betreut von studentischen Tutoren konnten sich die Mädchen anschließend beherzt an den Experimenten versuchen. Das Angebot bildete die gesamte Breite der Automatisierungstechnik ab:

 

Mischen und Regelungstechnik: Diese Station spiegelte technische Abläufe von industriellen Produktionsschritten wider. Das kann beispielsweise das Mischen eines Nagellackes in der Kosmetikbranche sein. In unserem Versuch konzentrierten sich die Schülerinnen auf das Abfüllen von Getränkeflaschen. Hierbei wurde verdeutlicht, wie der Prozess in der Wirtschaft stattfindet und welche Stationen die Flaschen durchlaufen müssen, um letztendlich komplett abgefüllt in den Regalen eines Supermarktes zu stehen.

Der Versuch Sensorik beschäftigte sich mit Sensoren im Allgemeinen. Welche Sensoren finden wir in der Industrie wieder und wofür werden sie speziell gebraucht? Welche Sensoren kennen wir bereits aus Alltagsgeräten? Die Schülerinnen konnten hierbei Näheres über die Funktionsweise der Sensoren und deren Anwendungsbereiche lernen.

Eine weitere Station bot ein selbstgebautes Fahrzeug, das imstande ist, Hindernisse via Ultraschallsensor zu erkennen und diese sogar kurz vor einem Aufprall zu zählen. Die Mädchen löteten nach einer kurzen Demonstration des Mobils den Zähler des Fahrzeugs.

Stephanie Gramm, eine ehemalige RFH-Studentin des Fachs Wirtschaftsingenieurwesen, ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, beim Girls' Day vor Ort zu sein, um den jungen Entdeckerinnen zu den Themen Ausbildung und Beruf Rede und Antwort zu stehen. Mit ihrer Studienwahl ist sie nach wie vor überaus zufrieden.

Den Abschluss des Tages bildete ein Rundgang durch die Ingenieurbereiche der RFH. Prof. Dr. Russek (Leiter im Bereich Lasertechnik) nahm die Mädchen in einem Kurzvortrag mit auf eine Reise in die Welt der Lasertechnik. In einer Live-Vorführung wurden Kugelschreiber mit den Namen der Mädchen laserbeschriftet und so eine Anwendung des Lasers demonstriert. Eine schöne Erinnerung für die jungen Teilnehmerinnen an den Girls' Day 2013.

Im Maschinenlabor stellten Studenten den Schülerinnen einen selbstentwickelten Zugversuch vor. Dabei wurde eindrucksvoll die Ermittlung von Bruchspannungen an Metallprüfkörpern vorgeführt: Die Studenten spannten einen Metallstab ein und ermittelten, ab welcher Kraft der Stab bricht. Wie es zum Bruch kommt, wurde den Schülerinnen nach Präsentation des Versuches anhand der Bruchstücke erklärt.

Teilnehmerinnen und mitwirkende Personen zeigen sich im Rückblick auf den Girls' Day begeistert. Vor allem die Motivation und das Interesse der Schülerinnen haben das Technikteam der RFH beeindruckt. Unter solchen Bedingungen macht Wissensvermittlung besonders viel Spaß.

 

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