Startseite »  Die RFH »  Servicebereiche »  Schülerlabor »  Aktuelles »  Praktikantin taucht ein in die Welt der Technik
 
 

Praktikantin taucht ein in die Welt der Technik

Zwei Wochen lang hat Anika Stumpf im Zuge ihres Schülerpraktikums den Ingenieurbereich der RFH Köln besucht. Die 14-Jährige geht auf die Bergische Realschule Overath und sollte nun in der 9. Klasse ein Praktikum zur Berufsorientierung absolvieren.

Praktikantin_SL.jpg

Ursprünglich hatte sie zwischen dem Hochschulkommunikations- und dem Ingenieurbereich hin und her überlegt, entschied sich letztendlich aber doch für den Technikbereich. Herr Dipl.-Ing. Michael Schulte hat sie in den zwei Wochen begleitet und sie durch den Ingenieurbereich geführt, sodass sie sich ein Bild von den technischen Gegebenheiten und deren Funktionen machen konnte.

Anikas Hauptaufgabe bestand darin, einen Fragebogen für Schülergruppen zu entwickeln, genauer gesagt einen Katalog mit Fragen, den Schüler und Schülerinnen nach einem Besuch der RFH ausfüllen können. Hierunter fallen beispielsweise Fragen zu Versuchen und deren Verständlichkeit, allgemeine Anregungen zur Verbesserung von Versuchen und eine Bewertung für den gesamten Tag an der RFH.

Hierfür tauchte sie zunächst in die Welt der Technik ein, um ein generelles Verständnis für den Ingenieurbereich zu erlangen: Unter anderem besuchte sie das Schülerlabor, dessen Leitung Herr Dipl.-Ing. Martin Doost innehat. Besonders gut gefiel ihr, dass sie sich selbst auch an einigen Experimenten versuchen durfte. Anika konnte vieles durch praktische Versuche kennenlernen und empfand diese Möglichkeit als „interessante Erfahrung“.

Durch diese Erfahrung konnte sie sich leichter in die Rolle einer Schülerin versetzen, die sich mit den Experimenten beschäftigt, und die passenden Fragen für den Fragebogen zusammenstellen. Zur Ausarbeitung des Fragebogens fragte sie sich: „Was würde mich jemand als Schülerin nach einem Versuch fragen?“, „Was wurde ich persönlich schon bei früheren Ausflügen nach Experimenten gefragt?“.

Die kritische Reflexion vervollständigte ihren Fragebogen, welcher dann einer Schülergruppe vorgestellt wurde. Diese erhielt den Fragebogen nach einem erfolgreichen Versuch und beantwortete ihn. Von Seiten der Schüler gab es positives Feedback, dass Fragen vorkamen, die sie vorher vermisst hätten. Durch Anikas Recherche flossen somit neue Aspekte in den Fragebogen, die so vorher nicht entwickelt worden sind.

Weiterhin hat sie einen Fragebogen für die studentischen Hilfskräfte entworfen mit dem Fokus auf deren eigene Arbeit im Schülerlabor. Die studentischen Tutoren reflektieren anhand des Fragebogens, inwieweit sie durch ihre Arbeit im Labor persönlich weiterentwickelt haben. So kann jede Hilfskraft ihre eigene Leistung und Entwicklung feststellen und schriftlich festhalten.