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Schülerlabor lädt ein zur Nacht der Technik

Unter dem Motto „Technik sehen, verstehen, erleben!“ findet am 14. Juni 2013 die 4. Kölner Nacht der Technik statt. Unternehmen und Einrichtungen in ganz Köln ermöglichen Interessenten aller Altersklassen Einblicke in die technische Welt.

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So auch das Schülerlabor der Rheinischen Fachhochschule Köln: Unter dem eigenen Motto „Der Mensch in der Maschine – Ingenieurkunst“ sind alle Wissbegierigen herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild über die technischen Gegebenheiten des Labors zu machen. Von 18 bis 24 Uhr werden alle Teilnehmer von Herrn Martin Doost, Diplom-Ingenieur und Leiter des Schülerlabors, durch spannende und informative Versuche geleitet.

Von 14:00 bis 16:00 Uhr werden allgemeine Vorbereitungen getroffen, so dass beim Eintreffen der Gäste alles zum Experimentieren bereit steht. Die Besucher werden die RFH schon ab 16:00 Uhr betreten, da bis 18:00 Uhr „Tag der offenen Tür“ ist, d. h., alle Interessenten haben die Möglichkeit, die Hochschule auf eigene Faust zu erkunden und sich so ein eigenes Bild von ihr zu machen.

Um 18:00 Uhr öffnen das Schüler- und das MSR-Labor ihre Türen für neugierige Besucher der Nacht der Technik. Gleich zu Beginn wird die Fertigungsanlage der Firma Festo und die Prozessanlage der Firma Adiro in Betrieb gesetzt. Diese Lehrfabrik ist ein Highlight des Abends, da sie an Bildungseinrichtungen im Kölner Raum einzigartig ist. Hier wird den Gästen demonstriert, wie eine Prozessanlage funktioniert. Dieser Ablauf ist sonst nur in wirtschaftlichen Unternehmen vorzufinden.

Weiterhin wird gezeigt, was das Schülerlabor bis dato an Experimenten eigenständig entwickelt hat und welche weiteren Pläne es für die Zukunft hat. Hierunter fallen Erläuterungen der bisherigen Abschlussarbeiten und der verschiedensten Systeme der Fertigungsanlage, wie beispielsweise der Kamera, sowie Versuchsaufbauten im MSR-Labor. Vorgestellt wird dies alles von dem Schülerlaborleiter Herrn Dipl.-Ing. Doost, Herrn Dipl.-Ing. Rottpeter sowie den studentischen Tutoren des Schülerlabors.

Gegen 19:00 Uhr werden die Labore vorübergehend geschlossen. Herr Doost hält einen Vortrag zum Thema „Was ist ein Ingenieur“, in dem er die Aufgaben und Perspektiven eines Ingenieurs sowie Studienmöglichkeiten an der RFH erläutert. Parallel dazu können sich neugierige Gäste unter der Obhut von Herrn Rottpeter und den Studenten an verschiedenen Experimenten im Nebenraum ausprobieren.

Anschließend werden die Labore wieder geöffnet und die Anlagen in Betrieb genommen. Nun können die Besucher unter der Anleitung von Herrn Doost und seinem Laborteam weitere Experimente durchführen. Insgesamt speist sich das Angebot aus den Versuchen:

In dem Experiment „Automatisierung“ geht es um das Begreifen einer Automatisierung. Demonstriert wird dieser Versuch an der Fertigungsanlage im Schülerlabor. Mit Hilfe kleiner Roboter wird den Besuchern nähergebracht, wie eine Automatisierung funktioniert. Die Gäste können den Roboter eigenständig bedienen, so dass sie ein Gefühl für die Steuerung entwickeln. Der Clou ist, dass sie versuchen sollen, ein Werkstück mit Hilfe eines Roboters an einen anderen Roboter zu übergeben.

Hinter dem Sensorikversuch verbirgt sich der „Sensor-Parcours“. Verschiedenste Sensoren wie bspw. Temperaturmesser und Geschwindigkeitsmesser werden ausgelegt. Die Besucher erhalten nun verschiedenste Problemstellungen und sollen für deren Lösung das benötigte Messgerät finden und ausprobieren. Hier soll verständlich gemacht werden, über welche Sensoren der Mensch verfügt und welche Sinne durch die Technik nachempfunden werden. Parallel dazu wird ein Sensorversuch angeboten. Dies ist ein verkürzter und vereinfachter Versuch, der sonst mit Schulgruppen durchgeführt wird.

Im Programmierungsversuch können Experimentierfreudige ihr Zeitgefühl einschätzen. Der Besucher startet einen Timer und soll diesen nach 10 Sekunden wieder stoppen. Ziel ist es, so nah wie möglich an die 10 Sekunden zu kommen. Anschließend wird erläutert, was ein Zeittakt bedeutet und was in der Zeitspanne von 10 Sekunden passieren kann. Der Besucher soll in diesem Takt versuchen, so oft wie möglich ein sich wiederholendes Muster vom Schalter zu betätigen, um einen Vergleich zu einem automatisierten Prozess zu schaffen. Um zu zeigen, was in der Industrie in solchen Zeiteinheiten gemacht wird, kann der Besucher sich im Schülerlabor die Fertigungsanlage ansehen. Für Neugierige besteht weiterhin die Möglichkeit, selbst etwas zu programmieren, bspw. die Steuerung einer Ampelanlage. Im MSR-Labor kann er eine Fahrbahn besichtigen und sehen, wie die Steuerung einer Ampelanlage in der Praxis funktioniert.

Weitere Versuche mit einem Buzzer stehen zur Verfügung. Die Versuche werden vorgeführt und der Besucher kann sein Reaktionsvermögen testen. Ein Buzzer, wie er aus Gewinnspielen bekannt ist, kommt hier zur Anwendung.

Weiterhin wird demonstriert, wie die Fertigungsanlage von Festo und die Prozessanlage von Adiro funktionieren. Ein Auftrag wird stattgegeben, so dass bspw. insgesamt zehn Fläschchen abgefüllt werden sollen. Von der Sortierung der Fläschchen bis hin zur Eingliederung in die Abfüllanlage sieht der Besucher alle benötigten Schritte, die zur Erfüllung eines solchen Auftrags wichtig sind.

Gegen 24:00 Uhr endet die Veranstaltung. Die Versuchseinrichtungen werden nun wieder abgebaut und der reguläre Laborbetrieb wieder hergestellt.

Wir hoffen, alle Besucher mit einem kleinen Einblick in die Welt der Automatisierungstechnik überraschen zu können. Um alle Neugierigen zu begeistern, haben wir eine besonders große Vielfalt an Experimenten vorbereitet. So lernt man auch die praktische Seite der Automatisierungstechnik kennen und nicht nur theoretische Fakten und Zahlen.

Wir freuen uns sehr auf Euren Besuch!

 

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