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Virtuelle Anlagen im Schülerlabor

Der berufsbegleitende Elektrotechnikstudent Carl Nolte schließt sein Studium ab und beschreitet mit seiner Bachelorarbeit neue Wege für das Schülerlabor. In seiner Thesis hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Erstellung virtueller Anlagen in der Umgebung der Lehrfabrik zu erforschen.

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Der Fokus seiner Thesis liegt auf der Erstellung von virtuellen Anlagen, die mit Hilfe der Software SPS-Visu für einzelne, ausgewählte Stationen der Automatisierungsanlage des Labors simuliert werden können. Hierbei wird eine Anlage, die real existiert oder angeführt werden soll, als System mit Ein- und Ausgängen thematisch beschrieben und softwaretechnisch in einer Simulationsumgebung implementiert.

Als Vorlage für die virtuellen Anlagen wurden die Stationen Buffer, Separating und Handling des RFH-Schülerlabors ausgewählt und nachgestellt. Zudem untersuchte Carl Nolte die Möglichkeit, die virtuellen Anlagen mit einer speziellen Software, dem MHJ-Grafcet-Editor, zu betreiben. So können die im Grafcet-Editor selbst erstellen Ablaufpläne mit der SPS-Visu zusammen programmiert und getestet werden.

Das Ergebnis der Bachelorthesis bietet in Zukunft Schüler- und Auszubildendengruppen sowie Studenten die Möglichkeit, die drei Anlagestationen des Schülerlabors in geeigneten Computerräumen mit dem Simatic-Manager zu programmieren und diese dann mit Hilfe der virtuellen Anlagen in einer Simulationsumgebung in Betrieb zu nehmen. Im Anschluss daran wird das optimierte Programm auf die reale Anlage im Schülerlabor übertragen und im Anlagenverbund getestet. Dieses Vorgehen spart auch in der realen Ingenieurpraxis viel Zeit bei der Inbetriebnahme.

Als schöner Nebeneffekt kann somit der Anlagenpark des Schülerlabors noch effizienter genutzt werden.

 

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