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Forschungsdesign

In Deutschland existieren über 300 nicht-universitäre Forschungseinrichtungen mit teilweise herausragender internationaler Reputation, die erheblich zur wissenschaftlichen Exzellenz in Deutschland beitragen. Die Erkenntnis, dass es für den zukünftigen Wohlstand der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist, wie effektiv diese Ressourcen in andere gesellschaftliche Bereiche –insbesondere in die Privatwirtschaft - übersetzt werden können, hat sich bei Entscheidungsträgern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in den vergangenen Jahren zunehmend durchgesetzt und in deutlich gestiegenen öffentlichen Zuwendungen ihren Niederschlag gefunden.

Enabling Innovation ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt, das die Schnittstellen zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Teilsystemen am speziellen Fall außeruniversitärer Forschungseinrichtungen untersucht. Im Fokus stehen dabei diejenigen Prozesse, Strukturen und Methoden, welche innerhalb und im äußeren Wirkungsfeld solcher Einheiten für einen erfolgreichen Technologietransfer relevant sind. Unser Forschungsdesign zeichnet sich durch das Bemühen aus, auf der Grundlage einer breiten primärstatistischen Datenbasis sämtliche signifikanten Einflussvariablen für verschiedene Erfolgsdimensionen der Verwertung des Forschungsoutputs nicht-universitärer Forschungseinrichtungen zusammenzutragen und - konzeptionell kompakt - in Form von klar definierten Erfolgsfaktoren zu verdichten. Die Erfolgsfaktoren sind das zentrale Element bei der Entwicklung eines Instrumentariums, das Forschungseinrichtungen unterschiedlichster Ausrichtung die analytischen, konzeptionellen und methodischen Mittel bereitstellt, um systematisch die eigene Verwertungsfähigkeit zu optimieren.

Als Verbundprojekt angelegt, sind wir mit unserem Partner – dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt von Anfang an bemüht, relevante Akteure aus der Technologietransferszene in den laufenden Forschungsprozess aktiv einzubeziehen. Auf diese Weise möchten wir zum einen frühzeitig die für die spätere Verbreitung des Instruments wichtige Akzeptanz fördern, zum anderen aber auch wichtige Informationen für unseren theoretischen Bezugsrahmen und das Design der empirischen Primärerhebung gewinnen.