Forschungscluster „Ethik und Nachhaltigkeit“

Der Arbeitskreis „Ethik und Nachhaltigkeit“ soll – fachbereichsübergreifend – die Grundlagen der Ethik, der Bereichsethiken und der Nachhaltigkeit sowie die jeweiligen wissenschaftstheoretischen Instrumente reflektieren, anwendungsorientiert operationalisieren und ständig aktuell halten, um sie für Lehrveranstaltungen und Publikationen nutzbar zu machen.

 

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Ringvorlesungen und vertiefende Lehrveranstaltungen zu studienbezogenen Ethik- und Nachhaltigkeitskonzepten sollen die Absolventen für ihre gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen stärken; Publikationen sollen sowohl der Lehre als auch der hochschulischen Vernetzung mit Forschungsgruppen im In- und Ausland dienen. Wo möglich, sollen Drittmittelprojekte akquiriert und realisiert werden.

 

Warum Ethik, warum Nachhaltigkeit?

Ethische Fragen stellen sich in allen Lebens- und Arbeitsfeldern, somit auch in allen Studien- in Forschungsgebieten.
 
Ein Schlüsselbegriff ist dabei als ethisches Leitmotiv die Nachhaltigkeit (Sustainability). Sie beinhaltet neben dem Erhalt der natürlichen Ressourcen (ökologische Dimension) zwei weitere Grundthemen: zum einen das nachhaltige Wirtschaften, das über eine normative Professionalisierung die solide wirtschaftliche Entwicklung und langfristige Sicherung der Existenzgrundlagen für alle Menschen anstrebt (ökonomische Dimension), zum anderen die Verteilungsgerechtigkeit zwischen Individuen und Generationen sowie die Weiterentwicklung von Solidaritäts- und Sozialstaatsprinzipien (soziale Dimension).

 

Sichtbare Aktivitäten des Forschungsclusters

Seit dem Wintersemester 2012 finden im Rahmen des an der Rheinischen Fachhochschule bestehenden Forschungsclusters „Ethik & Nachhaltigkeit“ regelmäßig Vorlesungen zu Inhalten von guter Unternehmensführung und nachhaltigem Unternehmensmanagement statt. Bisher sind viele Veranstaltungen durchgeführt worden, die zu verschiedenen Themen von gesellschaftlichen und/oder beruflichen Herausforderungen von Nachhaltigkeit (Sustainability) in der unternehmerischen Praxis Stellung genommen haben und die teilweise in den nachfolgenden, ausgewählten Beiträgen nachvollzogen werden können.

Corporate Responsibility Index: Erfolgsfaktoren unternehmerischer Verantwortung

Dr. Anne Fries, Partnerin von concern, einer Unterstützungsgesellschaft mit Schwerpunkt im Bereich Corporate Responsibility Management referierte am 6.12. 2016 an der RFH: Der Corporate Responsibility Index wird alle zwei Jahre erstellt und ermöglicht Zeitreihenvergleiche sowie das Aufzeigen relevanter Entwicklungen und Trends im CR-Management. Im Rahmen des Vortrags wurde ein besonderer Fokus auf Themen der Wertschöpfung und Lieferkette von Unternehmen und die Messbarkeit erzielter Ergebnisse gelegt.

Korruption und ihre Folgen für die Gesellschaft“

Alexandra Herzog (Transparency International Deutschland e.V.) und Christian Parsow (WTS Steuerberatungsgesellschaft mbH) gaben in ihrem gemeinsamen Vortrag am 18. Mai 2016 spannende Einblicke in die verschiedenen Erscheinungsformen und Folgen von Korruption aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht. Korruptionsprävention aus Unternehmens- und politischer Perspektive sind ebenso Thema wie aktuelle Fälle aus der Praxis.

Medien, Macht, Ohnmacht

Stern-Journalist und Buchautor Rainer Nübel war am 28. Mai 2015 zu Gast an der RFH Köln. In seinem Vortrag „Medien – Macht, Ohnmacht, Strukturwandel“ gewährte er Einblicke hinter die Kulissen der „vierten Gewalt“.

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Compliance und nachhaltige Unternehmensentwicklung

Mirko Haase, General Motors Europe und Präsident des BCM (Berufsverband der Compliancemanager), 27.05.2015

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Nachhaltige Investments in Krisenzeiten

„Mr. Dax“ als Referent zu Gast an der RFH: Deutschlands bekanntester Börsenmakler Dirk Müller, alias Mr. Dax war am 20. Mai 2015 zu Gast an der Rheinischen Fachhochschule Köln und sprach zum Thema „Nachhaltige Investments in Krisenzeiten.

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Moral – Privatsache? Moralisches Profil als Kennzeichen von Verantwortungsträgern

In seinem Vortrag „Moral – Privatsache? Moralisches Profil als Kennzeichen von Verantwortungsträgern“ skizzierte Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder die Bedeutung und Merkmale eines wirtschaftlichen Handelns, das durch eine Führung in Verantwortung, mit Vertrauenswürdigkeit und aus moralischer Identität geprägt wird.

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Nachhaltigkeit der deutschen Sicherheitspolitik – Interessen- und Wertekonflikte oder ein Normenkonsens?

Erste Ringvorlesung der Reihe „Welche Werte teilen wir?“ Am Mittwoch, 10. Oktober 2012, sprach Prof. Dr. Markus Bresinsky, Hochschule Regensburg, zum Thema „Nachhaltigkeit der deutschen Sicherheitspolitik – Interessen- und Wertekonflikte oder ein Normenkonsens?“.

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