Institut METIS

METIS ist eine gemeinsame europäische Forschungseinrichtung der FH Burgenland und der Rheinischen Fachhochschule in Köln, die FHS in St. Gallen ist Projektpartner von METIS.

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Das internationale Institut realisiert wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungsvorhaben zu aktuellen und strukturellen gesellschafts- und unternehmensbezogenen Themen im Zusammenhang mit »Erfahrungen und Management«.

METIS versteht sich aber auch als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und dies in allen Phasen des Prozesses. Es verbindet Forschung und Praxis, Perspektiven aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Partnerorganisationen aus verschiedenen europäischen Staaten. Die Arbeit ist sowohl national als auch international ausgerichtet.

Zukünftig wird die Zusammenarbeit in weiteren gemeinsamen Projekten und Forschungsarbeiten mit Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und Akteuren der Zivilgesellschaft (NGOs) intensiviert und ausgebaut.

Ein wichtiges Anliegen von METIS ist, den Transfer von Hochschulwissen in die Praxis zu forcieren und die Bedürfnisse und Bedingungen aus der Praxis in die Hochschulen zu holen.
Um den Stellenwert und insbesondere den Transfer von Erfahrung und Erfahrungswissen in Unternehmen implementieren zu können, wird der „Prozess der Erfahrungssicherung“ mittelfristig durch die Entwicklung einer Didaktik zum Transfer von Erfahrungswissen und durch die Forschungsergebnisse erarbeitet.

 

Was verstehen wir überhaupt unter Erfahrung und Erfahrungswissen?

Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns - Eugène Ionesco

Erfahrung ist vom Individuum in der aktiven (denken, erleben, handeln, fühlen) Auseinandersetzung mit der sozialen und materiellen Umwelt erworbenes - und ausschliesslich im Individuum speicherbares - können. Es kann sowohl bewusst als auch unbewusst erworben werden. Es beeinflusst konkretes Handeln unabhängig von der Situation und vom Kontext in dem es erworben wurde.

Erfahrungswissen entsteht aus der Erfahrung erst dann, wenn eine Erfahrung vom Individuum in irgendeiner Weise (mündlich, schriftlich, bildhaft) kommuniziert oder dokumentiert wird, was jedoch stets unvollständig und fragmentarisch bleibt. Erfahrungswissen kann nur dann für andere Individuen nutzbar werden, wenn es in einer konkreten Situation – in einer individuellen Auseinandersetzung – mit der sozialen oder materiellen Umwelt eines anderen Individuums ausgetauscht wird.

 

Aktuelles
Brexit: Fragen und Fakten
Der Brexit wirft viele Fragen auf. Wie entwickeln sich Wirtschaft und Wissenschaft für Großbritannien, die EU und für Deutschland? Die Konsequenzen werden jetzt verhandelt und sind umfangreicher und komplexer als angenommen. Dr. Hubertus Bardt, Leiter Wissenschaft am Institut der deutschen Wirtschaft, hat zum zweiten Mal der RFH in einem gut besuchten Vortrag sein Expertenwissen zur Verfügung gestellt und drängende Fragen beantwortet. Ein Resümee in sechs Antworten. [Mehr]
Führungskräfte: Der unterschätzte Faktor Humor
Führungskräfte sollten über viele Kompetenzen verfügen. Aber welchen Stellenwert hat der Faktor Humor als Teil der sozialen Kompetenz? Was kann Humor als Führungsstil bewirken und wo gibt es Grenzen? Als das "Europa-Institut für Erfahrung und Management – METIS" der RFH mit dem Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE zum Talk einlud, haben Wissenschaftler, Manager, Verbandsvertreter und ein Comedy Autor nicht gezögert, vor Publikum aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. [Mehr]
Aktuell ist das Journal fh21 erschienen, das exemplarisch 21 Forschungsprojekte der Fachhochschulen im Netzwerk vorstellt, die einmal mehr die besondere Relevanz der angewandten Forschung an Fachhochschulen unterstreichen. [Mehr]
Abschlussarbeiten
Betreuung Ihrer Bachelor-/ Masterthesis gerne zum Themenbereich Erfahrungs- und Wissensmanagement
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