Förderung

Die finanzielle Unterstützung von Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung wird als Pauschalbetrag ausgezahlt und setzt sich aus dem Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten und dem Zuschuss zu den Reisekosten zusammen.

Lebenshaltungskosten

Der Zuschuss zu den Aufenthaltskosten orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern (Programmländer = 28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei). Hierbei gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

Seit dem Projekt 2014 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag:

Gruppe 1:

160 Euro am Tag

Dänemark, Irland, Niederlande, Schweden, Vereinigtes Königreich

Gruppe 2:

140 Euro am Tag

Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechien, Türkei, Ungarn, Zypern

Gruppe 3:

120 Euro am Tag

Deutschland (Incomer), Lettland, Malta, Mazedonien (FYROM), Portugal, Slowakei, Spanien

Gruppe 4:

100 Euro am Tag

Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien

Dabei gilt der erste Tag, an dem der Teilnehmer an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein muss, als Anfangsdatum des Förderzeitraums und der letzte Pflichttag der Anwesenheit als Enddatum.

Es besteht die Möglichkeit einen zusätzlichen Tag, der direkt an das Anfangs- und Enddatum des Förderzeitraums anschließt, bezuschusst zu bekommen. Diese zusätzlichen Tage verstehen sich als Förderung der An- und Abreise und müssen nicht durch die aufnehmende Einrichtung bestätigt werden.

Reisekosten

Zu diesen Tagessätzen kommen Zuschüsse zu den Reisekosten hinzu. Die Reisekosten werden in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt.

Als Abfahrtsort gilt der Wohnort des Teilnehmers und nicht der Sitz der entsendenden Einrichtung. Personalmobilitäten können nur bezuschusst werden, wenn sie in einem Programmland stattfinden, das nicht das Hauptwohnsitzland des Teilnehmers ist und nicht das Land der entsendenden Hochschule (ausgenommen Incoming-Mobilitäten im Falle von STA).

Erstattet werden, je Mobilität (einmalig für Hin- und Rückfahrt) und in Abhängigkeit von der einfachen Entfernung gemäß Distanzrechner, folgende Beträge:

10 km – 99 km

20 Euro

100 km – 499 km

180 Euro

500 km – 1.999 km

275 Euro

2.000 km – 2.999 km

360 Euro

3.000 km – 3.999 km

530 Euro

4.000 km – 7.999 km

820 Euro

8.000 km und mehr

1.300 Euro

Bitte beachten Sie, dass die Erasmus+ Förderung als Pauschalbetrag unter Berücksichtigung der hier genannten Berechnungsmaßnahmen ausgezahlt wird und nicht die real entstandenen Kosten berücksichtigt. Daher stellen Sie nach Abschluss Ihrer Mobilität auch keine Reisekostenabrechnung bei der Personalabteilung. Die aus dieser Mobilität entstandenen möglichen Fehlbeträge müssen anderweitig gedeckt werden. Überschüsse können von Teilnehmern einbehalten werden, müssen aber entsprechend steuerlich vermerkt werden.

Beispiel eines Mobilitätszuschusses

Aufenthalt: Lehrendenmobilität an der Partnerhochschule FH Burgenland

Dauer der Mobilität an der Hochschule: Montag bis Donnerstag = 4 Tage
Anreisetag: Sonntag = 1 Tag
Gesamtdauer der Mobilität: 5 Tage
Pauschale Lebenshaltungskosten: 700,00 Euro

Abfahrtsort: Köln
Zielort: Eisenstadt
Entfernung gemäß Distanzrechner: 772,50 km
Pauschale Reisekosten: 275,00 Euro

Gesamtbetrag des Mobilitätszuschusses: 975,00 Euro
1. Rate: 682,50 Euro
2. Rate: 292,50 Euro

 

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