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BAföG im Ausland

Empfänger von Zahlungen gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) sind in aller Regel dazu berechtigt, eine Förderung nach BAföG für den Aufenthalt an einer ausländischen Universität zu erhalten.

Wichtig hierbei ist, dass die Ämter, die das BAföG für das Studium im Inland verwalten, nicht diejenigen sind, die zuständig für das jeweilige Auslands-BAföG sind.

Die Ämter teilen sich die Regionen der Welt auf. Für die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) ist beispielsweise das Studentenwerk Hamburg, Amt für Ausbildungsförderung zuständig.

Weiter ist es wichtig herauszufinden, ob die gewählte Hochschule förderungsfähig ist. Sollte sie es nicht sein, wird ein entsprechender Antrag auf Förderung nach dem BAföG abgelehnt.

Im Grunde ist der Antrag auf Förderung im Ausland genau wie ein Antrag zum „normalen" BAföG zu sehen. Hinzu kommen noch weitere Nachweispflichten und das Formblatt 6.

Eine Liste mit allen Formblättern finden Sie hier.

Wird ein Antrag auf Förderung bewilligt, übernimmt das Amt bis zu einem gewissen Teil die anfallenden Studiengebühren der ausländischen Hochschule sowie einen Teil der Reisekosten ins Ausland.

Bei Problemfällen kann man sich an Herrn Prof. Dr. Müller wenden (Leiter des Bereichs Internationales und BAföG-Beauftragter für Inlands- und Auslands-BAföG). Der BAföG-Beauftragte gibt aber keine BAföG-Beratungen. Das macht allein das BAföG-Amt.

Die Bemessungsgrenze für das Auslands-BAföG liegt etwas höher als für das „normale" BAföG. Dies bedeutet, dass u. U. auch Studenten gefördert werden können, die keinen Anspruch auf Inlands-BAföG haben.

Um zu ermitteln, ob dies für einen jeweiligen Studenten in Frage kommt, ist es ratsam, bei dem zuständigen Amt nachzufragen.
 
(Es empfiehlt sich, immer zunächst telefonischen Kontakt mit dem verantwortlichen BAföG-Amt zu suchen, da schriftliche Anfragen erfahrungsgemäß nicht immer zeitnah beantwortet werden können.)
 
Im Zweifel sollte aber immer ein Antrag auf Förderung gestellt werden. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass eine Förderung abgelehnt wird.

Erfahrungen zeigen, dass die Einreichung des Antrags mindestens 6–8 Monate vor Beginn des Auslandsemesters getätigt werden sollte, auch dann, wenn noch nicht alle Unterlagen bereitliegen. Das Wichtigste ist, einen Amtsvorgang im zuständigen Amt initiiert zu haben, denn dann kann er hinterher, wenn alles vorliegt, schneller bearbeitet werden.

Weitere Informationen zum Auslands-BAföG

Zuständige Ämter – Liste Auslands-BAföG

Notwendige hochschulseitige Belege erhalten Sie im Prüfungsamt. Sofern spezielle BAföG-Rückfragen bestehen, senden Sie eine E-Mail an bafoeg.rfh@googlemail.com. (Wie gesagt: Wir selbst können Ihnen keine BAföG-Beratung geben. Das behält sich das zuständige BAföG-Amt vor.)

Wichtig:
Auch bei Bewilligung der Förderung sollte man sich darauf einstellen, dass die erste Zahlung u. U. erst sehr spät eintrifft. Es ist keine Seltenheit, wenn die erste Überweisung in Höhe der aufgelaufenen Monatsbeträge erst gegen Ende des Semesters auf dem Konto gutgeschrieben wird.
Haben die Zahlungen erst begonnen, kommen sie zuverlässig jeden Monat.

 

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