Früher gab es in den Unternehmen eine strikte Trennung zwischen kaufmännischen und technischen Bereichen. Inzwischen verschwinden diese Grenzen immer mehr. Für viele Querschnitts- und Managementfunktionen ist heute interdisziplinäre Kompetenz erforderlich.
In diesem Studiengang qualifizieren wir Sie für Tätigkeiten an den Nahtstellen von Technik und Ökonomie, dazu gehören z. B.
Etwa zwei Drittel unserer Absolventen sind im produzierenden Gewerbe tätig. Kernbranchen sind dort der Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil- bzw. Automotive-Sektor sowie die Metall- und Kunststoffverarbeitung.
Mit Ihrem interdisziplinären Know-how eignen Sie sich darüber hinaus auch für den Einsatz in anderen Wirtschaftszweigen, wie z. B. in der Verkehrs- und Transportlogistik, in der Unternehmensberatung oder im Versicherungswesen.
Wirtschaftsingenieure besitzen außerordentlich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sogar in Zeiten stagnierender Beschäftigung sind weitaus weniger Wirtschaftsingenieure von Arbeitslosigkeit betroffen als reine Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieure. In vielen Bereichen, die früher Kaufleuten vorbehalten waren (z. B. Vertrieb oder Einkauf), werden heute aufgrund ihres technischen Wissens bevorzugt Wirtschaftsingenieure eingesetzt.
Insbesondere in produzierenden Unternehmen werden heute auch Führungspositionen ausgesprochen häufig mit Wirtschaftsingenieuren besetzt.
Der Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens wurde ursprünglich (1926) u. a. entwickelt, um Nachkommen von Unternehmern eine adäquate Ausbildung anbieten zu können. Auch heute noch stellt er in seiner Breite die perfekte Vorbereitung auf eine selbstständige unternehmerische Tätigkeit dar.
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