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Falsch ist, nichts zu tun, weil man denkt nichts tun zu können

Ein Buch vom Umgang mit Nutztieren in der Lebensmittelindustrie

 

Ziel der Arbeit

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Täglich treten zahlreiche Lebensmittelskandale auf, die das Züchten, Halten und Töten von Nutztieren in Frage stellen und über die Medienkanäle publiziert werden. Sie lassen beim Verbraucher Misstrauen und Verunsicherung entstehen, wodurch die Systemverlässlichkeit der Lebensmittelindustrie angezweifelt wird. Die Folge beim Verbraucher sind Vertrauensverluste und Überforderung bei der Wahl von Lebensmitteln. Aufgrund der fehlenden Richtlinien entstehen Unsicherheit und das Verlangen nach Aufklärung.

Um die Verunsicherung der Konsumenten zu verringern, wurde ein Ratgeber in Form eines Buches entworfen, der die Aufgabe übernimmt, den Rezipienten bei der Wahl der Lebensmittel aufzuklären. Dabei wurde das Augenmerkt auf den Umgang mit Tieren aus der Massentierhaltung und den Bereich der Delikatessen gelegt.

 

Umsetzung

Schockszenarien in Form von großflächigen Illustrationen verdeutlichen dem Rezipienten die absurden Geschehnisse rund um das Thema „Umgang mit Nutztieren in der Lebensmittelindustrie“. Die extrem gewählten Bildmotive, kombiniert mit spielerischen Pop-Up-Konstruktionen, lassen das Buch interaktiv erlebbar werden. Durch die Dreidimensionalität wird der Rezipient anschaulich in das Geschehen einbezogen und gezwungen, in die Rolle des „Täters“ zu schlüpfen. Diese Art der Visualisierung bildet eine Einzigartigkeit und Auffälligkeit, die eine Marktlücke im Segment der Aufklärung darstellt und zugleich mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Köpfen der Rezipienten verbleibt. Das Medium Buch ermöglicht dem Leser immer wieder an das Thema erinnert zu werden, da es ihn in seinem Alltag langfristig begleitet. Des Weiteren kann das Buch in der Zukunft auf dem Markt eine Verbesserung zum Thema „Umgang mit Nutztieren in der Lebensmittelindustrie“ erzielen, denn es bleibt im Kopf, beeinflusst das Verhalten und bringt Veränderung.

Bachelorthesis von Giannina Brück und Cindy Kinze, Sommersemester 2014
Bertreuung: Prof. Marie-Susann Kühr

Diese Arbeit wurde für den Kölner Designpreis 2014 nominiert.

 

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