Die Kombination in dem Masterprogramm von Unternehmensrecht über M&A und Wirtschaftsstrafrecht, über Unternehmensabläufe, Unternehmenssanierung und Controlling bis hin zum Insolvenzrecht einschließlich internationalem Insolvenzrecht ist in dieser Art bisher einmalig in Deutschland. Sie findet bei den angesprochenen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Anwaltskanzleien und im öffentlichen Dienst größtes Interesse, welches noch durch die internationale Ausrichtung und den mehrsprachigen Lehrmodus erhöht wird.
Der Studiengang verfolgt das Ziel, Spezialkenntnisse im Wirtschaftsrecht und im Insolvenzrecht zu verschaffen. Insbesondere die Verzahnung von Unternehmensrecht und Insolvenzrecht ist häufig gefragt, wurde aber als Masterprogramm bisher nicht angeboten. Hinzu tritt, dass nicht nur nationales Recht gelehrt wird, sondern internationale Regeln gleichermaßen Berücksichtigung finden, weswegen es notwendig wurde, einen Teil der Vorlesung in englischer Sprache zu halten.
Der LL.M. ist modular gegliedert; es handelt sich um einen konsekutiven Studiengang. Vier Hauptmodule sind schlüssig aufeinander aufbauend vorgesehen:
Der Umfang beträgt 120 Credit Points.
Die einzelnen Fächer vermitteln vertiefende und vor allem auch Spezialkenntnisse des Wirtschafts- und Insolvenzrechts, wobei der besondere Schwerpunkt der Module in der interdisziplinären Verzahnung zwischen Business Administration, Business Law und Insolvency Law liegt. Soft Skills wie Führungskompetenz und die Berücksichtigung ethischer Handlungsprinzipien sowie interkulturelles Management sollen den Absolventen befähigen, verantwortlich und sozialverträglich Unternehmensentscheidungen zu treffen.
Obwohl Insolvenzrecht überwiegend national geprägt ist und Verfahren nach Europäischen Recht noch die Ausnahme sind, legt der angebotene Master-Studiengang angesichts der faktischen internationalen Dimension von Insolvenzen besonderen Wert auf Internationalisierung. Deshalb werden die meisten Fächer mit internationalem Bezug auf Englisch unterrichtet.
Der LL.M. ist staatlich anerkannt und von der FIBAA akkreditiert, die Folgendes bescheinigt:
"Stärken sehen die Gutachter in der Positionierung des Master-Studienganges und der aus ihm hervorgehenden Absolventen und Absolventinnen am Arbeitsmarkt sowie deren hoher Berufsbefähigung („Employability“). Darüber hinaus befürworten die Gutachter das bestehende starke Kooperationsnetz mit Wirtschaftsunternehmen und anderen Institutionen sowie die deutlich über den Qualitätsanforderungen liegende Praxiserfahrung der Dozierenden. Auch die hohe Betreuungsbereitschaft der Dozierenden sehen die Gutachter als eine der Stärken des Master-Studienangebotes der RFH an.“
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