Zunächst werden Kenntnisse im Vertrags-, Schuld- und Sachenrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht und Arbeits- und Sozialrecht vermittelt. Anschließend lernen die Studierenden diese Inhalte in das Zivilprozessrecht zu implementieren. Parallel werden in den case studies mood courts (Fallstudien/Rollenspiele) durchgeführt.
Die Inhalte der Vorlesungen orientieren sich an den Bedürfnissen der Praxis, wobei auch Wert auf die wissenschaftliche Grundlage gelegt wird. Hierzu gehören die Subsumtionstechnik und der Gutachtenstil.
Zeitgleich umfassen die Vorlesungen auch die Propädeutik, die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und des Rechnungswesens. Hinzu kommen die Vermittlung der Rechts- und Wirtschaftssprache als so genannte soft skills.
In den höheren Semestern werden neben weiteren Fächern des Wirtschaftsprivatrechts zudem das Internationale Wirtschaftsrecht (teilweise in englischer Sprache) und darüber hinaus Schlüsselqualifikationen, etwa der Rhetorik, der Verhandlungsführung und der Vertragsgestaltung, gelehrt.
Die Studierenden können gemäß ihren Ambitionen aus einem breit gefächerten Kanon von Schwerpunkten eine Spezialisierungsrichtung auswählen.
In den Schwerpunktveranstaltungen erleben die Studierenden durch das Miteinander mit Kommilitonen wirtschaftsnaher Nachbardisziplinen bereits eine interdisziplinäre Interaktion in Praxissimulation. Der Katalog der Schwerpunkte umfasst z.B. Vertiefungen in Human Resources, Banking and Finance, Steuerwesen und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensführung, Personalwesen, Wirtschaftspsychologie und Konfliktmanagement, E-Business, Multimedianetze, Management im Gesundheitswesen, Management von Mediaagenturen, Management von Medienunternehmen, Mergers & Acquisitions/Insolvenzen, Marketing- und Kommunikationsmanagement.
Der Studiengang kann aufgrund seiner Verflechtungen mit der Unternehmenspraxis schnell auf aktuelle Erfordernisse z.B. durch Einrichtung neuer Studienschwerpunkte eingehen.
Das Studium Wirtschaftsrecht kann im Vollzeit-Modus (Full Time = FT) sowie berufsbegleitend (Continuing Undergraduate = CU) absolviert werden.
Die nachfolgenden Studienverlaufspläne zeigen jeweils den konkreten Aufbau dieser Varianten.
6-semestriges Studium, Tagesstudium (FT = Full Time):
Zur Erläuterung des Studienverlaufsplans:
Die Regelstudiendauer einschließlich Bachelor-Thesis beträgt in dieser Full Time-Variante sechs Semester. Er gibt keine gebührenpflichtigen Praxiszeiten – Praktika werden vor bzw. zwischen den Vorlesungszeiten der Semester absolviert.
Die Semestergebühren betragen Euro 2.520 (entspricht 6 Monatsraten à Euro 420).
Studierende dieses staatlich anerkannten Studiengangs sind grundsätzlich Bafög-berechtigt.
Abschluss: Wirtschaftsrecht / Bachelor of Laws (LL.B.)
8-semestriges Studium, berufsbegleitend (CU = Continuing Undergraduate):
Zur Erläuterung des Studienverlaufsplans:
Die RFH hat eine lange Tradition in dieser Form des Studienangebots. Es richtet sich an Berufstätige, die sich weiterqualifizieren wollen, ohne ihren Job aufzugeben. Eine Berufstätigkeit ist jedoch keine Pflicht. Viele Studierende nutzen die freie Zeit während des Tages, um zu jobben oder sich der Familie zu widmen.
Die Regelstudiendauer einschließlich Bachelor-Thesis beträgt in dieser Variante acht Semester. Er gibt keine gebührenpflichtigen Praxiszeiten – Praktika (sofern notwendig) werden vor bzw. zwischen den Vorlesungszeiten der Semester absolviert.
Die Semestergebühren betragen Euro 1.920 (entspricht 6 Monatsraten à Euro 320).
Abschluss: Wirtschaftsrecht / Bachelor of Laws (LL.B.)
Rheinische Fachhochschule Köln
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